18.11.2017

Risikoanalyse

Elektrofachkraft

Risikoanalyse erleichtert die Blitzschutzplanung

Seit einigen Jahren hat sich in der Blitzschutzplanung das Denken in Schadensrisiken durchgesetzt. Risikoanalysen haben die Objektivierung und Quantifizierung der Gefährdung von Gebäuden und ihrer Inhalte durch direkte und indirekte Blitzeinschläge als Ziel. Aus der ermittelten Höhe des Risikos kann durch Vergleich mit einem akzeptierbaren Restrisiko nachvollziehbar abgeleitet werden, ob Blitzschutzmaßnahmen erforderlich sind, und wenn ja, mit welchem Aufwand und mit welcher Qualität.

Auf der Basis einer fundierten Risikoanalyse und ihrer Interpretation ist gewährleistet, dass ein für alle Beteiligten eindeutig nachvollziehbares Blitzschutzkonzept erstellt werden kann, das durch wirtschaftlich/technische Optimierung den notwendigen Schutz bei geringst möglichem Aufwand gewährleistet.

Bei der Risikoanalyse werden

  • Schadensquellen,

  • Schadensursachen und

  • Schadensarten

unterschieden.

Schadensquellen

Die primäre Schadensquelle ist der Blitz.

Schadensquellen S

Abhängig von der Einschlagstelle werden vier Schadensquellen unterschieden:

  • S1: Blitzeinschläge direkt in die bauliche Anlage

  • S2: Blitzeinschläge in den Erdboden neben der baulichen Anlage

  • S3: Blitzeinschläge direkt in eine Versorgungsleitung

  • S4: Blitzeinschläge in den Erdboden neben einer Versorgungsleitung

Schadensursachen

Schadensursachen D

Für die Praxis wichtige Schadensursachen sind:

  • D1: Verletzungen von Lebewesen

  • D2: Physikalische Schäden

  • D3: Ausfälle von elektrischen und …

Autor: Dr. Peter -Ing. Hasse

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