04.08.2017

Rechtssicherer Einsatz einer elektrotechnisch unterwiesenen Person (EuP)

Frage

An unseren Bürostandorten beschäftigen wir diverse Hausmeister und Gehilfen, die neben anderen Tätigkeiten mit der Instandhaltung der technischen Gebäudeausrüstung betraut sind. Dazu zählen auch einfachere Elektroarbeiten wie das Wechseln von Lampen, Austauschen von defekten Schaltern und dergleichen. Die Beschäftigten besitzen in der Regel eine handwerkliche Ausbildung, sind je nach Standort aber keine gelernten Elektriker. Um die Mitarbeiter für ihre Aufgaben zu qualifizieren, schicken wir sie im Rahmen der Einarbeitung auf eine „EuP-Schulung“, wo sie die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit Elektrizität erlernen sollen. Zudem wird ihnen in der ersten Zeit ein erfahrener Kollege als Ansprechpartner zur Seite gestellt. Nun wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen würden. Stattdessen sollen wir für diese Aufgaben einen Elektromeister einstellen müssen. Ist dieses wirklich erforderlich?

Häufig herrscht Halb- oder Unwissen

Die eingegangene Frage spricht einen Bereich an, in dem häufig Unsicherheit oder Halbwissen herrscht oder man sich in scheinbarer Sicherheit wiegt. Prinzipiell ist es möglich, eine „elektrotechnisch unterwiesene Person“, kurz „EuP“, einfache Elektroarbeiten ausführen zu lassen. Dazu ist jedoch ein rechtssicherer Rahmen unabdingbar, denn die EuP ist keine Fachkraft mit eigener Entscheidungsbefugnis und kann es auch nicht werden. In der Praxis hingegen trifft man nicht selten Konstrukte an, unter denen eine EuP …

Autor: Stefan Euler

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