Fachbeitrag | Beitrag aus „ElektroCheck“
11.08.2016

Rechtliche Grundlagen

5744_Elektrocheck

Wenn man über Berührungsschutz in Schaltgerätekombinationen spricht, kommen meist einige Fragen auf. Besonders bei älteren Anlagen ist die Rechtslage oftmals nicht hinreichend bekannt.

Berührungsschutz wirklich notwendig?

Ist Berührungsschutz wirklich eine Notwendigkeit? Gilt da nicht der Bestandsschutz? Wieso, und ab wann, gibt es einen Nachrüstungsbeschluss und für welche Anlagen gilt dieser überhaupt?

Forderung nach Berührungsschutz

VBG 4 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (jetzt: DGUV Vorschrift 3)

Am 01.04.1979 veröffentlichten die Unfallversicherer die Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (VBG 4).

In dieser wurde erstmals ein mindestens teilweiser Berührungsschutz für Betriebsmittel gefordert, an denen „gelegentliche Handlungen“ vorgenommen werden müssen. Das betraf vor allem Schaltanlagen, in denen bisher ein Berührungsschutz nicht gefordert war, und es ging um Betätigungselemente zur Wiederherstellung der Soll-Funktion. Diese Vorschrift kümmert sich explizit nicht um Elemente von Betriebsmitteln, deren Betätigung den betriebsmäßigen Zustand einer Anlage herstellen – wie z.B. Hauptschalter an Maschinen. Für solche Elemente galt auch vorher schon die Forderung nach einem vollständigen Berührungsschutz.

DIN 57106 Teil 100 (VDE 0106 Teil 100) „Schutz gegen elektrischen Schlag – Anordnung von Betätigungselementen in der Nähe berührungsgefährlicher Teile“

In Reaktion auf die VBG 4 wurde ein Ad-hoc-Normenkomitee einberufen. Am 01.03.1983 …

Autoren: Kirsten Rohlof, Michael Lochthofen, Dipl.-Ing. Ferdinand Schlüter 

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „ElektroCheck“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „ElektroCheck“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„ElektroCheck“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen