11.11.2016

Rauchwarnmelder für Wohnhäuser und Wohnungen

Elektrofachkraft

Rauchwarnmelder werden in immer mehr Bundesländern Pflicht

Laut des nordrhein-westfälischen Landtags sterben in Deutschland bei Wohnungsbränden jährlich 400 bis 500 Menschen. Weitere 5.000 Personen werden verletzt. Insbesondere nachts im Schlaf besteht die Gefahr, z.B. aufgrund eines technischen Defekts, eventuell auftretende Rauchgase nicht bzw. verspätet wahrzunehmen. Zahlreiche Menschen sind deshalb bereits im Schlaf von einem Brand überrascht worden. Dieser Gefahr könnte durch Rauchwarnmelder vorgebeugt werden.

So sind zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen laut des Berichts der zweiten Lesung des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zur Gesetzesänderung der Landesbauordnung vom 07.03.2013 immer noch ungefähr zwei Drittel der Wohnungen nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Diese Zahlen sind sehr bedenklich und auch teilweise unerklärlich.

In der Vergangenheit wurde, mit zahlreichen auch durch die Landesregierungen unterstützten Kampagnen, für den freiwilligen Einsatz von Rauchwarnmeldern geworben. Die erhoffte Prävention in Form einer Erhöhung von installierten Rauchwarnmeldern wurde jedoch nicht flächendeckend erreicht. Aufgrund dessen sahen sich immer mehr Landesregierungen verpflichtet, ihre Landesbauordnungen zu ändern. So führten z.B. Nordrhein-Westfalen zum 01.04.2013 und Baden-Würrtemberg zum 23.07.2013 eine gesetzliche Verpflichtung für Rauchwarnmelder ein.

Rauchwarnmelder: Eigentümer und Mieter teilen sich die Verpflichtung

Diese Verpflichtung …

Autor: Dipl.-Ing. B.A. Christoph Schneppe (FH)

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Elektrosicherheit in der Praxis“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Elektrosicherheit in der Praxis“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Elektrosicherheit in der Praxis“ jetzt 30 Minuten live testen!