11.08.2017

Prüfprotokolle als Arbeitsanweisungen für die Durchführung von elektrischen Prüfungen?

Prüfpflicht nach § 5 DGUV Vorschrift 3

In § 5 DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ verlangt die Unfallverhütungsvorschrift, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Das gilt für die erste Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme oder in bestimmten Zeitabständen. Die Einhaltung der elektrotechnischen Regeln (VDE 0100-610 und VDE 0701–0702) sind Bestandteil der Prüfungen. Es werden nur die Schutzmaßnahmen gegen Gefahren durch den elektrischen Strom kontrolliert.

Prüfprotokoll als schriftliche Arbeitsanweisung

Weil auch bei Wiederholungsprüfungen elektrischer Betriebsmittel elektrotechnisch unterwiesene Personen oder Personen unter Leitung einer Elektrofachkraft diese Tätigkeiten durchführen können, ist hier eine schriftliche Arbeitsanweisung von großem Nutzen. Die Prüfung selbst ist eine „Arbeitsanweisung“. Wichtig ist das zu erstellende Prüfprotokoll, das unterschrieben an den Auftraggeber zurückgeht.

Wichtige Angaben im Prüfprotokoll

Wer ist Prüfer?

Prüfer ist der Auftragnehmer selbst oder die von ihm mit der Durchführung der Prüfung ausdrücklich schriftlich beauftragte Elektrofachkraft.

Der Prüfer bestätigt mit seiner Unterschrift sowohl gegenüber seinem Arbeitgeber als auch gegenüber dem Auftraggeber die vorschriftsmäßig durchgeführte Prüfung:

„Die elektrische Anlage entspricht den anerkannten Regeln der Elektrotechnik“.

Wer ist Auftragnehmer?

Der Unternehmer …

Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Arbeits- und Betriebsanweisungen für die Elektrofachkraft“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „Arbeits- und Betriebsanweisungen für die Elektrofachkraft“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.