21.07.2017

Medizinische Tauglichkeits-, Eignungs- und Wiederholungsuntersuchungen

Im Kapitel 4.5 wird die „Beurteilung der Befähigung von AuS-Personal“ ausführlich besprochen. Ausgangspunkt bilden die von einer Arbeitsgruppe der IVSS-Sektion zusammengestellten „Leitlinien“. Im folgenden Abschnitt wird die „Befähigung“ unter Einbeziehung der Ergebnisse medizinischer (Tauglichkeit) und – soweit erforderlich – psychologischer (Eignung) Untersuchungen und Bewertungen erörtert, denn die Leitlinien empfehlen dem Arbeitgeber „zur Vorauswahl des Personals … eine gründliche, medizinische Untersuchung“.

Tauglichkeitsuntersuchungen sind bekanntermaßen für die Ausübung verschiedener Berufe unabdingbar. Die längsten Erfahrungen liegen u.a. aus den Bereichen Militärdienst, Piloten, aber auch Bergbau vor. Ziel ist in allen Fällen

Physische Voraussetzungen

  • eine Bewertung des Arztes hinsichtlich der physischen Voraussetzungen des Mitarbeiters, um eine zuvor vom Arbeitgeber möglichst genau beschriebene Arbeitsaufgabe (Anforderungen und Belastungen) auch ausführen zu können,

  • bei Bedarf oder Notwendigkeit dem Mitarbeiter und/oder dem Arbeitgeber Empfehlungen für den gesundheits- und leistungsadäquater Einsatz zu geben.

Psychische Voraussetzungen

Liegen darüber hinaus spezielle Anforderungen des Arbeitgebers hinsichtlich psychischer Voraussetzungen (besondere mentale, kognitive Anforderungen) vor, wird die ärztliche Untersuchung um gezielte Eignungstests erweitert, die in der Regel von darin erfahrenem und psychologisch geschultem Personal begleitet werden.

An dieser Stelle …

Autor: Kupfer

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