Fachbeitrag | Beitrag aus „Arbeitsanweisungen für die Elektrofachkraft“ 14.09.2016

Installation von Leuchten

Schutzmaßnahmen sind zu beachten

Definition von „Leuchten“

Leuchten dürfen keine Gefahr für Personen und Umgebung bilden. Bevor weitere Hinweise gegeben werden, sollten einige Begriffe erläutert werden, die auch in den entsprechenden Normen und VDE-Bestimmungen angegeben werden. Unter Leuchten versteht man Geräte, durch die das von einer oder mehreren Lampen erzeugte Licht verteilt wird. Eine Leuchte umfasst alle Teile, die zur Befestigung und zum Schutz der Lampen erforderlich sind, nicht aber die Lampen selbst. Lampen wandeln elektrische Energie in sichtbare Strahlung (Licht) um. Elektrisch betriebene Lampen sind nach zwei Wirkprinzipien aufgebaut: Entweder wird durch den elektrischen Strom ein Körper erhitzt (das sind Temperaturstrahler, Glühlampen oder Halogenglühlampen), oder es werden Gase bzw. Dämpfe zur Strahlung angeregt. Man nennt sie auch Entladungslampen, wie Leuchtstofflampen, Halogenmetalldampf-, Quecksilberdampf- und Natriumdampflampen.

In den Entladungslampen regt der elektrische Strom die Atome eines Gases zur Strahlungsabgabe an. Die bei der Gasentladung erzeugte Strahlung liegt sowohl im sichtbaren als auch im unsichtbaren Bereich; in welchem Verhältnis die Anteile der sichtbaren und der unsichtbaren Strahlung stehen, hängt vom Gas bzw. von der Gasmischung ab. Bei Leuchtstofflampen oder Quecksilberdampflampen, deren Gase besonders ausgeprägt im UV-Bereich emittieren, wird die unsichtbare UV-Strahlung mithilfe von Leuchtstoffen in sichtbare Strahlung umgewandelt.

Autor: Günter Brose

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