31.07.2017

Gefahren des elektrischen Stroms

Folgen elektrischer Durchströmungen

Elektrischer Strom birgt eine Reihe von Gefahren in sich, die als Folge eines Stromflusses durch den menschlichen Körper (Körperdurchströmung) oder einer Lichtbogeneinwirkung (mit und ohne Körperdurchströmung) zu Verletzungen oder sogar zum Tod des Betroffenen führen können.

Gefahren durch Niederspannung

Bei Spannungen bis 1.000 V Wechselspannung ist zu rechnen mit:

  • sogenannten Wischern, das sind kurze (Sekundenbruchteile bis wenige Sekunden) Durchströmungen. Sie führen aufgrund der damit verbundenen Skelettmuskelkontraktionen vor allem zu Schreckreaktionen, oft begleitet von sekundären Folgen, wie Fallenlassen der Werkzeuge, Abstürze oder unkontrollierte Fehlhandlungen. Bleibende gesundheitliche Schäden aufgrund der Stromeinwirkung sind nicht zu erwarten. In seltenen Fällen können Vorschäden, wie Herzinfarkt, psychische Traumata des Betroffenen oder andere Handicaps, zu einer richtungsgebenden Verschlimmerung führen. In diesen Fällen oder bei genereller Unsicherheit über gesundheitliche Folgen der Durchströmung sollte ein Arzt konsultiert werden. Muskelzerrungen klingen in der Regel schnell von selbst ab.

  • Herzkammerflimmern, das unbehandelt in weniger als fünf Minuten zum Tod durch Kreislaufstillstand führt.

  • Strommarken an den Stromein- und -austrittsstellen der Hautoberfläche. Sie sind in der Regel punktförmig-oberflächig (schnell heilend), können aber bei Durchströmungszeiten von mehreren Sekunden zu tief in die unteren Hautschichten …

Autoren: Adamus , Kupfer

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