23.06.2017

Gefährdungsbeurteilung – Grundlage jeder betrieblichen Anweisung

Grundlage jeder betrieblichen Anweisung

Grundlage ist Arbeitsschutzgesetz

Der Arbeitgeber hat je nach Art der Tätigkeiten der Beschäftigten zu beurteilen, welche Gefährdung für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbunden ist, und er hat zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Neben§ 5 ArbSchG und § 3 der DGUV Vorschrift 1 ergibt sich durch eine Reihe weiterer gesetzlicher Grundlagen die Forderung der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Zur praktischen Umsetzung dieser Forderung dient die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes.

Pflicht zur Dokumentation

Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die vom Unternehmer festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung sind zu dokumentieren (§ 6 ArbSchG). Der Unternehmer hat Gefährdungsbeurteilungen, insbesondere dann zu überprüfen und die Betriebsanweisungen anzupassen, wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz verändert haben.

Vorgehensweise bei gleichartiger Gefährdung

Die Gefährdungsbeurteilung kann von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz abweichen; dann ist für jeden Arbeitsplatz oder jede Arbeitsstelle eine eigene Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Es kann aber auch bei gleicher Gefährdung an verschiedenen Arbeitsplätzen nur eine Gefährdungsbeurteilung ausreichend sein. Bei gleichartigen Gefährdungen kann nach Betrachtungsbereichen zusammengefasst werden:

  • arbeitsplatzbezogen (z.B. Lärmeinwirkung auf mehrere stationäre Arbeitsplätze)

Autor: Jens Jühling

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