22.09.2017

Fremdfirmeneinsatz im Betrieb

Elektrofachkraft

Fremdfirmeneinsatz im Betrieb

Der Einsatz von Fremdfirmen im eigenen Betrieb hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Viele betriebsinterne Arbeiten werden nicht mehr von betriebseigenen Stammbeschäftigten durchgeführt – der Trend der Zeit heißt Outsourcing. Damit wurden die betriebsintern eindeutig geregelten Verantwortlichkeiten und klaren Verhältnissen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern verändert, eine klassische arbeitsvertragliche Beziehung ist nicht mehr gegeben. Vertragliche Grundlage für den Einsatz der Beschäftigten bildet üblicherweise ein

  • Werk- oder Dienstvertrag (§§ 631 ff. BGB) bzw. ein
  • Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (§§ 1 ff. AÜG).

Dieser Beitrag beschäftigt sich ausschließlich mit dem Fremdfirmeneinsatz aufgrund von Werk- und Dienstverträgen, nicht jedoch mit der Zeit- bzw. Leiharbeitnehmerproblematik.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Auftragserledigung durch Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers – unabhängig davon, ob es sich um elektrotechnische oder andere Tätigkeiten handelt, in Hinblick auf die Arbeitssicherheit besonderen Risiken unterliegt. Bei derartigen Arbeiten müssen sich die externen Beschäftigten häufig in kurzer Zeit auf

  • neue Arbeitsumgebungen,
  • ungewohnte Arbeitsbedingungen sowie
  • neue Arbeitsabläufe

einstellen.

Dass sich dadurch ein erhöhtes Unfall- und Gesundheitsrisiko ergibt, dürfte auf der Hand liegen. Eine weitere Gefährdung verwirklicht sich dadurch, dass auch die Stammbelegschaft sich auf die ggf. …

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