13.10.2016

Errichtung von Fundamenterdern – Allgemein

In Deutschland ist für Neubauten ein Fundamenterder vorgeschrieben. Er soll als Erder eine elektrisch gut leitende Verbindung zum Erdreich herstellen. Zu diesem Zweck wird ein unisolierter elektrischer Leiter in das Betonfundament eingelassen.

Es gibt verschiedene Ausführungen eines Fundamenterders, die je nach Bauweise des Fundaments, der Kellerwände und Bodenbeschaffenheit auszuwählen sind:

  • Verlegung in der Perimeterdämmung

  • für weiße Wanne

  • für schwarze Wanne

  • für Folienhülle

Ausführung des Fundamenterders

Im Folgenden werden der allgemeine Aufbau und die allgemeinen Anforderungen an Fundamenterder kurz beschrieben. Für die unterschiedlichen Ausführungen für weiße Wanne etc. finden Sie entsprechende Beschreibungen, Vorgaben und Informationen bei den jeweiligen Checklisten als eigene Hintergrundinformationen.

  • Als Erdermataterial zulässig sind:Rundstahl (10 mm) oder Bandstahl (30 x 3,5 mm)

  • Der Fundamenterder muss allseitig mit 5 cm Beton umschlossen sein.

  • Wird Bandstahl verwendet, so ist dieser hochkant mit Abstandhalter oder auf unterster Bewehrungslage einzubringen.

  • Bei maschineller Verdichtung dürfen keine Keilverbinder zum Einsatz kommen, da diese sich durch den Rüttelvorgang lösen können.

  • Alle 2 m ist der Fundamenterder mit der Bewehrung zu verbinden. Die Verbindungen sind als Klemm- oder Schweißverbindungen auszuführen. Verrödeln ist nicht ausreichend!

  • Schweißen an der Bewehrung nur mit Zustimmung des Bauingenieurs; mindestens 30 mm Nahtlänge

Anschlussfahnen bei …

Autor: Thorben Gruhl

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