12.01.2017

Energieeffizienter Industrieofenbau

Elektrofachkraft

Laut Umweltbundesamt (UBA) gehen fast 40 % des industriellen Energieverbrauchs in Deutschland auf Industrieöfen zurück, die teils mit hohen Temperaturen über 600 °C arbeiten. Zur Wärmebehandlung sowie zum Brennen, Schmelzen, Sintern und Kalzinieren werden Industrieöfen benötigt, die bei hohen Temperaturen beispielsweise Guss- und Verformungsverfahren oder die Herstellung von Spezialstählen und warmfester Legierungen ermöglichen. Auf die Prozesswärme entfällt in der Regel der größte Energieanteil in der gesamten Prozesskette zur industriellen Fertigung von Halbzeugen und Komponenten unterschiedlichster Materialien. Insbesondere nach einem ersten Warmumformungsschritt wird die Prozesswärme bei Metallen auch in darauf folgenden ein- oder mehrstufigen Wärmebehandlungsverfahren dringend benötigt. Nur mit deren Hilfe ist es möglich, die Materialien mit ihren mechanischen und physikalischen Eigenschaften auf nachfolgende Prozesse vorzubereiten. Die dazu nötigen Industrieofenanlagen werden einerseits mit fossilen Brennstoffen, andererseits auch elektrisch beheizt.

Angesichts der anspruchsvollen CO2-Minderungsziele der Europäischen Union und der unmittelbar steigenden Energiekosten liegt es auf der Hand, dass eine der wesentlichen Herausforderungen im Produktionsbereich darin besteht, den Energieeinsatz bei gleichzeitiger Reduzierung der Emissionen zu minimieren. Gesetzliche Vorgaben wie das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) fordern die Branche auf, Industrieöfen so zu bauen und …

Autor: Udo Mathiae

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