02.06.2017

Elektrische Betriebsmittel bei erhöhter elektrischer Gefährdung

Erhöhte elektrische Gefährdung

Erhöhte elektrische Gefährdung besteht, wenn die Umgebung aus leitfähigen Materialien besteht. Dies sind im Besonderen Metallwände, aber auch Rohre, Mannlöcher in Kesseln und feuchte Bereiche, wie in Abwasserkanälen.

Begrenzte Bewegungsfreiheit

Begrenzte Bewegungsfreiheit besteht, wenn die Umgebung mit den Händen oder dem Körper erreicht werden kann. Dies ist z.B. in und auf Rohren, in Kesseln beim Einstieg durchs Mannloch oder bei Arbeiten an großen Metallflächen der Fall.

Anschlusspunkte

Anschlusspunkte müssen Schutztrenntransformatoren oder Schutzkleinspannung SELV oder das IT-System sein. Stromquellen für die Schutztrennung oder SELV müssen außerhalb des leitfähigen Bereichs stehen. Ist dies aus technischen Gründen, z.B. in langen Rohren, nicht möglich, ist die Zuleitung geschützt zu verlegen. Sie muss eine schwere Gummischlauchleitung H07 RN-F sein und mit einem RCD I?N ? 30 mA geschützt werden. An Schutztrenntransformatoren darf nur ein Betriebsmittel angeschlossen werden. Wird mehr als ein Betriebsmittel angeschlossen, muss zwischen diesen ein zusätzlicher Potenzialausgleich geschaffen werden.

Elektrische Betriebsmittel

Elektrische Betriebsmittel sollen der Schutzklasse II und den Bedingungen für den rauen Betrieb entsprechen.

Als Anschlussleitung kommt die schwere Gummischlauchleitung H07 RN-F oder Gleichwertiges infrage. Leitungsroller dürfen nicht verwendet werden.

Leuchten

Leuchten müssen für den rauen Betrieb geeignet und mindestens …

Autor: Dipl.-Ing. Peter Westphal

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