07.07.2017

Einwirkung elektrischer Lichtbögen auf Kontaktlinsen

Unfallhergang laut Zeitungsartikel

Kürzlich bekam ich von einem Bekannten einen Zeitungsartikel, den ich am besten wörtlich zitiere:

„1. In einem Elektrizitätswerk betätigte ein Arbeiter einen Schalter; dabei kam es zu einer kurzzeitigen Funkenbildung …

2. Während der Vorbereitung zu einer Schweißung kam ein Mitarbeiter, der eine Schutzbrille mit offener Klappe trug, um die Schweißelektrode besser in Position zu bringen, mit der letzteren zu nahe an das Schweißstück heran. Dabei erzeugte er unabsichtlich einen elektrischen Lichtbogen…“.

Beide Mitarbeiter trugen Kontaktlinsen. Nachdem beide zu Hause waren, nahmen sie die Kontaktlinsen ab und mit ihnen gleichzeitig die Hornhaut. Das Ergebnis war eine vollständige Blindheit. Der elektrische Lichtbogen erzeugt Mikrowellen, die sofort die Flüssigkeit zwischen Auge und Kontaktlinse auflösen und damit die Verschmelzung der Hornhaut mit der Kontaktlinse verursachen. Dieser Vorgang ist schmerzfrei, sodass der Betroffene den Schaden erst beim Abnehmen der Linsen bemerkt. Da dieses Phänomen unbekannt ist, gibt es keine entsprechende Vorschriften. Sind Ihnen ähnliche Fälle bekannt?

Bereits seit Jahren taucht immer wieder in mehr oder weniger seriösen Veröffentlichungen der Hinweis auf, dass allein durch die Strahlung eines elektrischen Lichtbogens Schädigungen der Hornhaut von Kontaktlinsenträgern hervorgerufen worden sind.

Die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik hat hierzu bereits vor vielen Jahren umfangreiche Recherchen …

Autor: WEKA Redaktion

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