11.03.2017

Einführung in die Gefahrenmeldeanlagen – eine Übersicht

Elektrofachkraft

Unter dem Begriff „Gefahrenmeldeanlagen“ (GMA) werden im Allgemeinen Anlagen verstanden, deren Aufgabe in der zuverlässigen Meldung von Gefahren besteht. Die Gefahren können sich dabei auf Personen, Sachen oder die Umwelt erstrecken. Um das Auftreten einer Gefahr zu erkennen, werden bei elektrischen Gefahrenmeldeanlagen Sensoren bzw. Messgeräte eingesetzt.

Gefahrenmeldeanlagen agieren über Sensoren und Aktoren

Die von den Sensoren bzw. Messgeräten ermittelten Werte werden innerhalb der Gefahrenmeldeanlage mit einem hinterlegten Schwellen- oder Grenzwert verglichen. Somit sind Gefahrenmeldeanlagen selbstständig in der Lage, aus ermittelten oder gemessenen Informationen Gefahrenmeldungen zu bilden. Diese Schwellen- oder Grenzwerte sind so definiert, dass frühzeitig das Auftreten einer Gefährdung für die zu schützenden Personen, Sachen oder die Umwelt erkannt werden kann.

Nach der Erkennung der Gefahr können Gefahrenmeldeanlagen dann mittels geeigneter Aktoren bzw. Maßnahmen der entstandenen Gefahr entgegenwirken oder aber zumindest vor dieser warnen. Eine mögliche Maßnahme kann z.B. das Ansteuern einer akustischen Sirene oder die telefonische Alarmierung einer Hilfe leistenden Stelle, z.B. der Feuerwehr, sein.

Da Gefahrenmeldeanlagen über Sensoren (Eingaben) und Aktoren (Ausgaben) agieren, werden sie innerhalb der Normung den Fernmeldeanlagen zugeordnet.

Gefahrenmeldeanlagen als Sammelbegriff für BMA, ÜMA und EMA

Die drei häufigsten Anwendungsfälle für Gefahrenmeldeanlagen sind:

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schneppe

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