Fachbeitrag | Beitrag aus „Elektrosicherheit in der Praxis“
12.07.2016

Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen – Erstellungshilfen

Sind die Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz nicht bekannt, kann sich auch niemand davor schützen. Eine der grundlegenden Aufgaben des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist es, die Arbeitsbedingungen zu beurteilen, d.h. mögliche Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten festzustellen. Ermittelte Gefahren können durch Verbesserungsmaßnahmen abgestellt oder gemindert werden.

Die aufgezählten Gefährdungsbereiche im Gesetz sind nicht abschließend, es kommt auf die jeweilige betriebliche Situation an. Ausgangspunkt ist der grundsätzliche Anspruch, den der Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz fordert: die Vermeidung von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingter Erkrankungen und die menschengerechte Gestaltung von Arbeit. Prävention, wie sie hier als Leitbild definiert wird, nutzt dem Unternehmen und den Beschäftigten, weil es Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig erhält. Die Gefährdungsbeurteilung ist Voraussetzung hierfür. 

Gefährdungskatalog

Eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der dort möglichen Gefährdungen und Belastungen sollte systematisch, mithilfe eines Gefährdungskatalogs entlang der Arbeitsprozesse im Unternehmen durchgeführt werden, denn nur so ist es möglich, Gefährdungen vollständig zu erfassen.

Die BG-Information 571 (BGI 571) orientiert sich nicht an Arbeitsbereichen bzw. Tätigkeiten, sondern vielmehr an Gefährdungen und Belastungen, die an nahezu allen Arbeitsplätzen auftreten.

Um für eine bestimmte …

Autor: Udo Mathiae

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