08.09.2017

Das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) – Überblick

Geltende Rechtsvorschriften

Die wichtigsten Regelungen des Produktsicherheitsgesetzes

Anwendungsbereich

Das Produktsicherheitsgesetz gilt zunächst für alle Non-Food-Produkte. Hierbei ist es gleichgültig, ob diese gewerblich oder privat genutzt werden. Ebenso gelten die Bestimmungen für gebrauchte Produkte sowie für instand gesetzte bzw. wieder aufbereitete und vormals defekte Produkte. Da es sich bei diesem Gesetz um eine echte Auffangvorschrift handelt, muss für ein infrage stehendes Produkt immer zuerst geprüft werden, ob spezialgesetzliche Regelungen anwendbar sind.

Ausnahmen vom Anwendungsbereich

Das Produktsicherheitsgesetz gilt nicht für defekte Produkte, sofern diese nicht instand gesetzt und wieder aufbereitet worden sind, sowie für Antiquitäten. Weiterhin gilt es nicht für Medizinprodukte, bestimmte Arten von Gefahrgutbehältern, Pflanzenschutzmittel, Nahrungsmittel, Futtermittel sowie lebende Pflanzen und Tiere.

Sichere Produkte als Ziel

Nach den Vorgaben des Produktsicherheitsgesetzes dürfen nur sichere Produkte in den Verkehr gebracht werden. Adressaten dieser Regelung sind Hersteller, Einführer, Händler und Bevollmächtigte. Diese Personen bezeichnet das Gesetz nunmehr als sogenannte Wirtschaftsakteure. Neben der Tatsache, dass die Interessen und der Schutz der Verbraucher gestärkt werden, legt das Produktsicherheitsgesetz den Wirtschaftsakteuren erhebliche Verantwortung auf.

Hersteller

Der Hersteller als Erster in der Wertschöpfungskette ist derjenige, der ein …

Autor:

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Elektrosicherheit in der Praxis“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Elektrosicherheit in der Praxis“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Elektrosicherheit in der Praxis“ jetzt 30 Minuten live testen!