11.03.2017

Brandmeldeanlagen und Alarmierungsanlagen

Elektrofachkraft

Da ein Brand und die dabei auftretenden Rauchgase nicht nur eine Personen- und Sachgefahr, sondern auch eine Umweltgefährdung bedeuten, legt dieser Fachbeitrag seinen Schwerpunkt auf die Gefahrenmeldeanlagen in Form von Brandmeldeanlagen und Alarmierungsanlagen. Dabei werden im Folgenden sowohl die aus Sicht des Autors relevanten Begriffe, Grundlagen, technischen Zusammenhänge und Normen für Brandmeldeanlagen sowie akustische Alarmierungsanlagen behandelt als auch die rechtlichen Aspekte erläutert.

Brandmeldeanlagen zählen zu den Gefahrenmeldeanlagen und dienen dem vorbeugenden Brandschutz. Sie empfangen die Ereignisse (Messwerte) von diversen Brandmeldern (Sensoren), werten diese aus und reagieren über entsprechend angeschlossene Systemkomponenten (Aktoren).

Das eigentliche Brandereignis kann von einer Brandmeldeanlage jedoch nicht direkt erkannt werden. Vielmehr werden nur die indirekten Auswirkungen des Brands über Sensoren gemessen. Um ein Brandereignis zu erkennen, wertet eine Brandmeldeanlage dazu die Neben- bzw. Begleiterscheinungen eines Brandereignisses über ihre Sensoren in Form von verschiedenen Bauformen von Brandmeldern aus. Als Begleiterscheinungen eines Brands können unter anderem folgende Nebenwirkungen einzeln oder auch gleichzeitig auftreten:

  • Rauch (Brandgase in der Umgebungsluft)
  • Wärme (Temperaturerhöhungen der Umgebungsluft)
  • Flammen (Lichterscheinungen aufgrund von Flammen)

Die verschiedenen Bauformen von Brandmeldeanlagen sowie deren Grundprinzipien zur …

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schneppe

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