18.11.2017

Blitz: Entstehung und Wirkung

Elektrofachkraft

Seit Benjamin Franklin, der sich im 18. Jahrhundert intensiv mit der Elektrizitätsforschung und in diesem Zusammenhang mit dem Blitzableiter befasste, ist der Blitz das am meisten studierte Naturphänomen. Eine große Anzahl bedeutender Forscher hat die Entstehung, Wirkungsweise, aber auch den Schutz gegen Blitzeinschlag wissenschaftlich untersucht.

Forschung und Verbände

Alle zwei Jahre findet die Internationale Blitzschutzkonferenz (ICLP) statt; auf deutschem Gebiet sind z.B. der ABB (Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung), der VDB (Verband Deutscher Blitzschutzfirmen) und die DEMVT (Deutsche Gesellschaft für EMV-Technologie) sehr aktiv.

Einschlagwahrscheinlichkeit von Blitzen

Bedeutende Grundlagenforschung wurde von Prof. Berger auf dem Monte San Salvatore geleistet. Dieses statistische Material ermöglicht die Festlegung von Schutzmaßnahmen gegen Blitzbeeinflussungen. Da diese Schutzmaßnahmen Geld kosten, müssen die Aufwendungen in einem vernünftigen Verhältnis zu den ohne Schutzmaßnahmen zu erwartenden Schäden (auch Folgeschäden) stehen. Daher ist es wichtig, etwas über die Einschlagwahrscheinlichkeit zu wissen. Prof. Prinz entwickelte eine Berechnungsmethode zur Bestimmung der Einschlagwahrscheinlichkeit in bestimmten Flächen oder Objekten pro Jahr.

Einschlaghäufigkeit

Die Einschlaghäufigkeit pro Kilometer und Jahr beträgt:

  • für Norddeutschland und Skandinavien: 0,3 bis 3 Blitze
  • für das Voralpengebiet: 3 bis 7 Blitze
  • für subtropische und tropische Gebiete: 30 bis …
Autor: WEKA Redaktion

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