Fachbeitrag | Beitrag aus „ElektroCheck“ 02.06.2017

Beleuchtung auf Baustellen

Elektrische Betriebsmittel, allgemein

Auf Baustellen dürfen nur elektrische Betriebsmittel verwendet werden, die dem rauen Betrieb auf der Baustelle standhalten können.

Als Anschlussleitung kommt die schwere Gummischlauchleitung H07 RN-F oder Gleichwertiges infrage. Leitungsroller müssen stoßfest und spritzwassergeschützt (IP X4) sein.

Außerdem müssen sie nach den Anforderungen der Schutzklasse II gebaut sein. Die Stromversorgung muss von einem definierten Anschlusspunkt, wie z.B. einem Baustromverteiler, einem Kleinstbaustromverteiler auf kleinen Baustellen, oder mittels Schutztrennung aufgebaut werden. Wenn die Leitungen mechanisch gefährdet sind, müssen sie geschützt verlegt werden. Dies geschieht durch Hochhängen an geeigneten Stellen oder durch Verlegen in geeigneten Rohren.

Stationäre Leuchten

Leuchten müssen für den rauen Betrieb geeignet und mindestens IP 23 sprühwassergeschützt sein.

Handleuchten

Handleuchten müssen für den rauen Betrieb geeignet und mit einem Schutzkorb ausgerüstet sein. Die Schutzart muss mindestens IP 45 strahlwassergeschützt betragen.

Körper, Griff und Fassung müssen aus Isolierstoff bestehen und die Anschlussleitung einen Knickschutz haben. Schalter müssen mechanisch geschützt eingebaut sein. Er darf nicht in der Zuleitung eingebaut sein, und der zulässige Strom muss mindestens 4 A betragen.

Leitfähige Bereiche mit begrenzter Bewegungsfreiheit

Leuchten dürfen nur mit Schutztrennung, Handleuchten nur mit Schutzkleinspannung (SELV) betrieben werden …

Autor: Dipl.-Ing. Peter Westphal

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