21.07.2017

Auswahl von PSA gegen thermische Auswirkungen durch einen Störlichtbogen

Täglich werden weltweit elektrotechnische Arbeiten ausgeführt, bei denen die Gefahr besteht, dass durch eine Fehlhandlung oder durch eine technische Ursache ein Störlichtbogen ausgelöst wird. Die dabei auftretenden Wirkungen des Lichtbogens können im Vorhinein aber nur annähernd bestimmt werden. Auch nach der Lichtbogeneinwirkung sind Angaben über die freigesetzte Wärmeenergie nur schwer möglich, da vielfach nur unzureichende Angaben über die Höhe des geflossenen Stroms und die Brenndauer des Lichtbogens vom Netzbetreiber übermittelt werden können. Des Weiteren kann die Richtwirkung des Lichtbogens durch das vom Kurzschlussstrom selbst verursachte Magnetfeld und die sich daraus ergebenden Wanderungen des Plasmabogens und der Lichtbogenfußpunkte in einer elektrischen Anlage nur schlecht vorherbestimmt werden. Ein mit absoluter Sicherheit wirkender Personenschutz gegen einen Störlichtbogen wird es insofern kaum geben können. Jedoch lassen sich mit geeigneten Maßnahmen nur die Auswirkungen des Lichtbogens reduzieren.

Technische Maßnahmen an der elektrischen Installation

Eine Personengefährdung ist an erster Stelle durch technische Maßnahmen an der elektrischen Installation zu verhindern. Sind aber Arbeiten in der Nähe einer elektrischen Installation oder unter Spannung erforderlich, befindet sich die Person im Allgemeinen in einem Bereich, der der allgemeinen Bevölkerung nicht zugänglich ist. In diesen Fällen müssen die allgemeinen technischen Schutzmaßnahmen wie Abdeckungen …

Autor: Jörg Adamus

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