21.07.2017

Auswahl von PSA gegen die Gefahren eines Lichtbogens

Störlichtbögen in Anwesenheit von handelnden Personen an geöffneten, unter Spannung stehenden Niederspannungs- oder Mittelspannungsanlagen sind statistisch gesehen seltene Ereignisse.

Trotz aller technischen und methodischen Maßnahmen sind sie leider nicht mit absoluter Sicherheit vermeidbar.

Entsprechend den allgemeinen Grundsätzen der Arbeitssicherheit müssen der Anlagenverantwortliche und der Arbeitsverantwortliche sicherstellen, dass Arbeitskräfte für den Arbeitsort und die Arbeitsbedingungen geeignete Kleidung, möglicherweise zusätzliche Schutzausrüstung, benutzen.

§ 5 Arbeitsschutzgesetz/§§ 3, 4 BetriebssicherheitsverordnungDie mit der Arbeit verbundene Gefährdung ist zu ermitteln und die Arbeitsschutzmaßnahmen sind festzulegen.

§ 3 Arbeitsstättenverordnung Sicherheit und Gesundheit beim Errichten und Betreiben von Arbeitsstätten sind zu gewährleisten.

Technische Regeln (TRBS 2131)Sie konkretisieren beispielhaft die in der Verordnung genannten Schutzziele.

Für den Bereich Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen und Arbeiten in deren gefährlicher Nähe werden u.a. zur Abwendung von Restgefahren persönliche Schutzausrüstungen (PSA) vorgeschrieben.

In der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen bei der Arbeit (PSA-Benutzerverordnung – PSA-BV) wird in § 2 Abs. 3 darauf verwiesen, dass bei der gleichzeitigen Benutzung von mehreren PSA die Schutzausrüstung so aufeinander abgestimmt werden muss, dass die …

Autor: Jörg Adamus

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