09.06.2017

Arbeiten unter Spannung bis 1000 V AC oder 1500 V DC

Ein wichtiges Arbeitsverfahren

Die Teilnahme einer großen Anzahl deutscher Fachkräfte an den internationalen Konferenzen Arbeiten unter Spannung (ICOLIM) und an den regelmäßig stattfindenden nationalen Fachtagungen für Arbeiten unter Spannung (AuS) in Dresden sowie die sich in den letzten Jahren ergebenden Änderungen der Normen und Gesetze für Arbeiten in und an elektrischen Anlagen, haben der Arbeitsmethode AuS einen wichtigen Stellenwert erlangen lassen.

Diese Entwicklung gilt nicht nur für den Spannungsbereich bis 1 kV, sondern auch für höhere Spannungsebenen. In den Spannungsbereichen größer 1 kV bis 36 kV und 110 kV und größer wird die Methode AuS immer häufiger diskutiert und in die Praxis übergeleitet. So sind z.B. die Wartungsarbeiten an Schaltanlagen bis 36 kV zu einem wichtigen Arbeitsverfahren für Energieversorger, Industriebetriebe und kleinere Stationsbetreiber geworden. Die Arbeitsanweisungen für die Mittelspannungsfreileitungsbereiche sind ebenfalls in erfolgreicher Praxisanwendung.

Auch die Arbeitsanweisungen im Bereich ab 110 kV haben inzwischen eine neue Bedeutung erlangt. Das ist sicher nicht zuletzt auf die Entwicklung des europäischen und auch deutschen Strommarkts zurückzuführen.

Ein wichtiges Augenmerk bei dieser schnellen Entwicklung ist besonders auf die Einhaltung aller notwendigen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Anwendung des AuS zu legen, damit das hohe Sicherheitsniveau dieser Arbeitsmethode gewährleistet bleibt. Der Umgang …

Autor: Jörg Adamus

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