Fachbeitrag | Beitrag aus „Elektrosicherheit in der Praxis“
22.07.2016

Arbeiten unter Spannung (AuS)

Arbeiten unter Spannung (AuS) können notwendig sein, wenn es zu keiner Betriebsunterbrechung bei einer elektrischen Anlage kommen soll – zum Beispiel weil durch das Ausschalten der Anlage neue Gefährdungen oder ein großer wirtschaftlicher Schaden entstehen könnten. Dabei sollten Elektrofachkräfte jedoch nie vergessen, dass Arbeiten unter Spannung lebensgefährlich sind. Daher sind sie nur bei zwingenden Gründen und unter Beachtung strenger Sicherheitsregeln erlaubt und dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden, die eine spezielle Ausbildung von Arbeiten unter Spannung absolviert haben.

In DIN VDE 0105-100 werden die Bedingungen für das Arbeiten unter Spannung im Kapitel 6.3 folgendermaßen aufgegliedert:

„6.3 Arbeiten unter Spannung

Arbeiten unter Spannung müssen nach national erprobten Verfahren ausgeführt werden. […]“

Regelungen aus DGUV Vorschrift 3 und DIN VDE 0105-100 beachten

Beim AuS besteht eine erhöhte Gefahr der Körperdurchströmung oder Störlichtbogenbildung. Dies erfordert besondere technische und organisatorische Maßnahmen, je nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der Arbeiten in den folgenden Abschnitten a) bis c).

Wenn keine offensichtlichen Gefahren bestehen

„a) Arbeiten, die generell unter Spannung durchgeführt werden dürfen.

  • Alle Arbeiten,

    wenn sowohl die Nennspannung zwischen den aktiven Teilen als auch die Spannung zwischen aktiven Teilen und Erde nicht höher als 50 V Wechselspannung oder 120 V Gleichspannung ist (SELV oder PELV) oder

    die Stromkreise …

Autor: Dr. Hasse/Kathrein

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