Fachbeitrag | Beitrag aus „Elektrosicherheit in der Praxis“
17.06.2016

Arbeiten im spannungsfreien Zustand

1066_Elektrofachkraft

Die fünf Sicherheitsregeln

Fünf Sicherheitsregeln stellen spannungsfreien Zustand sicher

Bei Arbeiten im spannungsfreien Zustand gelten die wesentlichen Anforderungen der sogenannten „fünf Sicherheitsregeln“. Bei Einhaltung dieser Regeln wird der spannungsfreie Zustand an der Arbeitsstelle für die Dauer der Arbeit hergestellt und vor allem sichergestellt. Um Verwechslungen, Missverständnissen und Unklarheiten über die Grenzen des Arbeitsbereichs vorzubeugen, muss vor Anwendung der fünf Sicherheitsregeln der Arbeitsbereich eindeutig festgelegt werden.

Abb. 1: Die fünf Sicherheitsregeln

Erste Sicherheitsregel: Freischalten

Die Anlagenteile, an denen gearbeitet werden soll, müssen von allen möglichen Einspeisepunkten getrennt werden.

Allpolig freischalten

Das Freischalten muss grundsätzlich allpolig erfolgen und geschieht in der Regel an der Überstrom-Schutzeinrichtung. Bei automatischen Leitungsschutzschaltern wird der Kipphebel nach unten umgelegt. Bei Schmelzsicherungen wird der Schmelzeinsatz entnommen, wobei darauf geachtet werden muss, dass bei demontierter Schraubkappe die Gefahr besteht, aktive Teile am Fußkontakt zu berühren.

Auf Rückspannungen achten

An dieser Stelle muss unbedingt auf mögliche Rückspannungen geachtet werden. Deswegen wird empfohlen, vor dem Freischalten alle Quellen, durch die Rückspannungen auftreten können, zu ermitteln.

Abb. 2: Vor dem Öffnen Netzstecker ziehen

Abb. 3: Vor dem Arbeiten freischalten

Mögliche Quellen für Rückspannungen können …

Autoren: Udo Mathiae, Ernst Schneider 

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