Fachbeitrag | Beitrag aus „ElektroCheck“
13.10.2016

Anforderungen für Persönliche Schutzausrüstung

5744_Elektrocheck

Rechtliche Grundlagen für die Persönliche Schutzausrüstung (PSA): ArbSchG § 3–5 und DGUV Vorschrift 1 §§ 29–31

Der § 5 ArbSchG fordert, dass eine Gefährdungsermittlung und Beurteilung durchzuführen ist. Welche Gefahren bestehen und welche Gefährdungen dadurch für den Menschen bestehen, erhält man aus der Gefährdungsermittlung. Die Beurteilung ergibt, welche Schutzmaßnahmen angewendet werden müssen. Dazu kann auch eine Persönliche Schutzausrüstung gehören.

Der § 3 ArbSchG fordert generell, dass Gefahren an der Quelle zu beseitigen sind, so sind beispielsweise beim Umgang mit Strom die „5 Sicherheitsregeln“ einzuhalten.

Hierarchie der Schutzmaßnahmen

Dies bedeutet, dass zwangsläufig wirkende technische Maßnahmen Vorrang haben. Für sich allein erreichen diese jedoch nicht die maximale Reichweite des Schutzziels und müssen deshalb durch organisatorische Maßnahmen ergänzt werden. Teil der Organisation ist das Zur-Verfügung-Stellen einer Persönlichen Schutzausrüstung und Unterweisen der Mitarbeiter.

Die Durchführungsanordnung zu § 4 der alten BGV A1 fordert:„Zwangsläufig wirkende technische und organisatorische Maßnahmen haben den Vorrang vor persönlichen Schutzausrüstungen. Nur wenn durch solche zwangsläufig wirkenden Maßnahmen Unfall- oder Gesundheitsgefahren nicht beseitigt werden können, darf zur Abwendung von Gefahren auf persönliche Schutzausrüstungen ausgewichen werden.“

So gilt es nachfolgende Reihenfolge der Schutzmaßnahmen einzuhalten:

  • technisch:das heißt, zuerst muss konstruktiv …

Autor: Stefan Euler 

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