28.07.2017

Anforderungen an eine AuS-Ausbildung

Theorie und Praxis

Nach Erscheinen eines beschlussreifen Entwurfs für eine BG-Regel zum Arbeiten unter Spannung hat die BGFE im Jahre 2003 einen Erfahrungsaustauschkreis der bedeutendsten AuS-Ausbildungsstätten Deutschlands initiiert. Aufgabe dieses Erfahrungsaustauschkreises mit über 30 in der AuS-Ausbildung erfahrenen Vertretern sollte die Zusammenstellung von Hinweisen zur praktischen Umsetzung der Festlegungen der BG-Regel sein. Zusätzlich wird im Ergebnis eine Erleichterung bei der gegenseitigen Anerkennung von Befähigungsnachweisen erwartet.

Theoretische Ausbildung

Aus dem Erfahrungsaustausch entstand ein Fragenpool, an dem sich die AuS-Ausbildungsstätten bei der Vorbereitung der theoretischen Prüfung bedienen können. Dazu wurden zu neun Themenkomplexen Prüfungsfragen erarbeitet. Von diesen sollen für die theoretische Prüfung insgesamt 30 Fragen zusammengestellt werden. Die Antworten sind entsprechend des Multiple-Choice-Verfahrens vorgegeben, wobei jede richtige Antwort mit einem Punkt bewertet werden sollte.

Die Prüfung gilt mit 80 % als erfolgreich bestanden. Bei weniger als 80 % und mehr als 70 % ist eine mündliche Nachprüfung möglich.

Praktische Ausbildung

Konkrete Anforderungen zu Netzschutzmaßnahmen im Praxisschulungsraum werden nicht gestellt. Weit verbreitet ist die Absicherung mit einer 10- bzw. 30-mA-Fehlerstromschutzeinrichtung. Nur ein kleiner Kreis nutzt ein IT-System.

Wichtig ist, dass die Kursteilnehmer nachweisen, dass sie zum bewussten Arbeiten unter …

Autor: Jens Jühling

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