09.06.2017

Allgemeine Arbeitsanweisung

Notwendige Inhalte einer Arbeitsanweisung

Gültigkeit

Diese Arbeitsanweisung gilt für das Arbeiten unter Spannung (AuS) an Anlagen mit Nennspannungen bis 1.000 V Wechselspannung oder bis 1.500 V Gleichspannung.

Technisch-organisatorische Voraussetzungen

AuS dürfen nur ausgeführt werden, wenn dafür eine bestätigte Arbeitsanweisung vorliegt. Die Arbeitsanweisung muss bei dem Arbeitsverantwortlichen an der Arbeitsstelle zur Verfügung stehen.

AuS dürfen nur ausgeführt werden, wenn dafür ein Arbeitsauftrag/eine Arbeitserlaubnis erteilt wurde. Diese/r ist täglich und für jede Anlage oder jeden Arbeitsort auszustellen und liegt schriftlich an der Arbeitsstelle vor. Er/Sie kann auch über Nachrichtenmittel erteilt werden, an der Arbeitsstelle ist dann eine Zweitschrift anzufertigen. Der langfristige Arbeitsauftrag/die Arbeitserlaubnis mit einer Dauer von maximal sechs Monaten sollte nur für gleichartige, wiederkehrende Arbeiten (z.B. Instandhaltungsarbeiten an einer bestimmten Anlage/Anlagenart, zur Störungsbeseitigung in einem Betriebsteil) erteilt werden. In diesem Fall sind sämtliche Einsatzorte täglich an eine im Arbeitsauftrag/in der Arbeitserlaubnis festgelegte Stelle (z.B. an den Anlagenverantwortlichen/Betreiber) zu melden.

Der zum AuS anweisungsberechtigte Personenkreis ist vom Unternehmer schriftlich zu benennen.

AuS dürfen nur von ausgebildeten Elektrofachkräften ausgeführt werden. Wenn in der jeweiligen Arbeitsanweisung nichts anderes festgelegt ist, dürfen die AuS von einer …

Autor: Jörg Adamus

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