21.07.2017

Alleinarbeitsplätze

Gesetzliche Vorschriften

Arbeitsschutzgesetz, DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“, DGUV Regel 112-139 „Einsatz von Personen-Notsignal-Anlagen“

Was ist Alleinarbeit?

Unter Alleinarbeit – in der Literatur auch als Einzelarbeit bezeichnet – versteht man allgemein Tätigkeiten, die von einer arbeitenden Person alleine, ohne Anwesenheit weiterer Personen, ausgeführt werden. Zwei Arten von Alleinarbeit sind grundsätzlich zu unterscheiden:

  • Arbeiten an abgelegenen Arbeitsplätzen – das sind Arbeitsplätze, bei denen nur geringe Gefahren auftreten, vergleichbar jenen bei Büroarbeit, und

  • Arbeitsplätze mit erhöhter Unfallgefahr – das sind Arbeitsplätze, bei denen bezogen auf die spezifische Gefahr eine zeitlich verzögerte Hilfeleistung während des Arbeitseinsatzes oder der Schicht ohne Folgeschäden möglich ist.

Wo kann Alleinarbeit auftreten?

Alleinarbeit ist in Industrie, Gewerbe und in verschiedensten Betrieben und Berufen anzutreffen. Durch Rationalisierung und Technisierung nimmt Alleinarbeit zu. Alleinarbeitsplätze können insbesondere vorkommen bei:

  • Arbeiten in automatisierten Produktionsabläufen

  • Arbeiten an technischen Einrichtungen und Geräten im Sonderbetrieb wie Instandhaltungs-, Reinigungs-, Wartungs- oder Kontrollarbeiten

  • Arbeiten in Kraftwerken, Verbrennungs- und Kläranlagen sowie auf Deponien

  • Kontrollgängen in ausgedehnten Anlagen oder bei Kontrollen in Betrieben während der Betriebsferien

  • Bereitschafts-, Schicht-, Gleit-, Samstags- oder Sonntagsarbeit

Hauptprobleme …

Autor: Jörg Adamus

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