Fachbeitrag | Beitrag aus „Arbeitsanweisungen für die Elektrofachkraft“ 31.07.2017

Änderung der Systemstabilitätsverordnung (SysStabV)

Bedeutung der Systemstabilitätsverordnung

Bis dato hat die Systemstabilitätsverordnung eine explizite Gültigkeit für Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie (Photovoltaikanlagen). Die notwendige technische Nachrüstung der Frequenzeinstellungen für bestehende Photovoltaikanlagen sollte bis zum Jahresende 2015 größtenteils erledigt sein.

Weitere Anlagen in SysStabV einbezogen

Zukünftig sollen auch Windenergieanlagen, Biomasse- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sowie kleine Wasserkraftwerke in die Systemstabilitätsverordnung einbezogen werden. Der Grund liegt darin, dass diese Energieanlagen ebenfalls kritische Frequenzeinstellungen im realen Betrieb aufweisen.

Der Weg zur Überarbeitung

Aus den genannten Gründen hat die Bundesregierung die Systemstabilitätsverordnung prinzipiell überarbeitet. Die aktuelle Änderung der Verordnung wurde am 17. Dezember 2014 im Kabinett beschlossen. Die dazugehörige Zustimmung des Bundesrats fand in dessen Sitzung am 6. Februar 2015 unter der Maßgabe einer kleinen Ergänzung statt. Diese kleine Anpassung wurde vom Kabinett dann am 25. Februar 2015 genehmigt. Die Bundeskanzlerin unterschrieb am 9. März 2015 die Verordnung zur Änderung der Systemstabilitätsverordnung abschließend. Die offizielle Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt fand am 13. März 2015 statt und die dazugehörige Verordnung trat am 14. März 2015 rechtmäßig in Kraft.

Reaktion auf 49,5-Hz-Problem

Mit der überarbeiteten Systemstabilitätsverordnung reagiert die …

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