30.03.2021

Neska baut Logistikzentrum in Ladenburg

Modern, integriert, regional – Logistikdienstleister Neska will für Kunden aus der regionalen Wirtschaft das Beste in dem neuen Logistikzentrum in Ladenburg bei Mannheim haben. Nach Ansicht von Experten ein Standort, den man kaum besser wählen könnte: direkt am dortigen Chemiepark.

Neska Ladenburg

Logistikzentrum mit doppeltem Autobahn-Anschluss

  • Direkt am Chemiepark Ladenburg
  • zwischen den Autobahnen A5 und A6
  • nur 15 Kilometer vom Containerterminal Mannheim und
  • 70 Kilometer vom Flughafen Frankfurt.

Die Verkehrsanbindung ist somit optimal. Ankommende und abgehende Transporte müssen nicht durch die Innenstadt von Ladenburg gehen. Alen Petrusic, neska-Niederlassungsleiter in Mannheim, sieht denn auch im Bau des Logistikzentrums Ladenburg seines Unternehmens eine Investition in der Region für die Region, von der „auch die Menschen hier profitieren“.

An dem Standort sollen bis zu 140 Arbeitsplätze mit übertariflicher Vergütungsstruktur entstehen, 110 gewerbliche und weitere 30 kaufmännische.

Petrusic: „Durch den Neubau in Ladenburg können wir unsere bestehenden Niederlassungen in Mannheim und Umgebung in einem modernen und effizienten Standort zusammenfassen.“
Darin sieht er besonders für seine Kunden eine „signifikante Verbesserung“.

Neska, Tochter von HGK

Neska ist ein Tochterunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die Logistikgesellschaft im Stadtwerke-Köln-Konzern.  Vom einstigen Hafenbetreiber hat sich die HGK zu einer europaweit tätigen Gruppe für integrierte  Transport- und Logistikdienstleistungen entwickelt, gegliedert in die fünf Geschäftsbereiche

  • Logistics & Intermodal,
  • Shipping,
  • Rail Operations,
  • Infrastructre & Maintenance und
  • Real Estate

Die HGK Gruppe betreibt über ihre Tochter- und Beteiligungsunternehmen eigenen Angaben zufolge u.a.:

  • den größten Binnenhafen-Verbund Deutschlands,
  • eine der größten privaten Güterverkehrsbahnen,
  • spezialisierte Logistikbetriebe und Terminals sowie
  • ein eigenes Schienenstreckennetz und Werkstattbetriebe für den Güterbahnverkehr.
  • Die HGK Shipping GmbH ist das größte Binnenschifffahrts-Unternehmen in

Höchster Wert auf Nachhaltigkeit

Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Gelände von Neska in Ladenburg entstehen drei Hallen für Logistikservice mit einer Gesamtkapazität von 54.000 Quadratmetern. Außerdem werden Büro- und Nutzflächen mit je 3.000 Quadratmetern gebaut.

Bei Bau und Betrieb der neuen Anlage legt Neska Wert auf Nachhaltigkeit. Auf den Dächern der drei Hallen soll eine integrierte Photovoltaik-Anlage Strom erzeugen und eine Leistung von 749.000 kw/h pro Jahr liefern. Die gewonnene Energie soll die Selbstversorgung der Kühlanlage und die sonstige Stromversorgung garantieren.

„In Ladenburg wollen wir unter anderem durch die Photovoltaik-Anlage unsere CO2-Bilanz wesentlich verbessern. Dazu untersuchen wir auch den Einsatz von E-Fahrzeugen für regionale Umfuhren. Wir investieren hier in eine nachhaltige und sichere Zukunft“, erklärt neska-Geschäftsführer Dr. Jan Zeese.

Zu dem Dienstleistungsspektrum von Neska in Ladenburg gehört neben der Be- und Entladung von Gütern:

  • Lagerung verpackter Ware
  • Kommissionierung
  • Etikettierung Verpackung
  • Administration
  • Dokumentenerstellung

Sicherheit wird groß geschrieben

Die Sicherheitsinfrastruktur auf dem gesamten Gelände entspreche neuestem Stand, heißt es in einer Mitteilung von Neska. In Ladenburg setze man technisch wie organisatorisch auf höchste Qualität. Die gesetzlichen Bestimmungen halte man ein. Der Komplex verfüge über modernste Systeme zu Gefahrenabwehr, -bekämpfung und zum Umweltschutz im Gefahrenfall.

„Es gibt keine Logistik ohne Gefahrenpotenzial. Umso wichtiger ist es für uns, sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte beim Bau direkt mitzudenken. Sicherheit wird bei neska großgeschrieben“, so Petrusic.

Die Fertigstellung des Logistikkomplexes ist für das dritte Quartal 2021 geplant. Die Inbetriebnahme erster Teilabschnitte beginnt im April.

„Für den hiesigen neska-Standort, aber auch für die Wirtschaft der Region bedeutet das einen Meilenstein“, so Zeese.

 

Autor: Friedrich Oehlerking (Freier Journalist und Experte für Einkauf, Logistik und Transport)