22.07.2019

Joor-B2B-Plattform kommt nach Deutschland

Im Ausland schätzen Kunden bereits die Leistungen der digitalen B2B- und Datenaustausch-Plattform Joor. Jetzt hat das Unternehmen auch in Deutschland Fuß gefasst. Führende deutsche Marken machen hierzulande den Vorreiter.

Die Joor-B2B-Plattform ist hoch digitalisiert und etabliert sich jetzt auch auf dem deutschen Bekleidungsmarkt.

Digitalisierung: Joor-B2B-Plattform

Die Reihe der Joor-Early-Adopters in Deutschland liest sich wie ein „Who‘s who“ der Markenanbieter: die Labels Comma und Liebeskind der s.Oliver Group sowie andere führende Marken wie Dorothee Schumacher, Juvia, Komplott, lala Berlin und Ulla Popken haben bereits den Weg in das B2B-Netzwerk von Joor gefunden. Dabei bietet die Joor-B2B-Plattform eine Reihe von Vorteilen.

Das Unternehmen sieht sich selbst als führende digitale Großhandelsplattform und Datenaustauschportal für Mode, Beauty und Home. Das Unternehmen gab jetzt seinen Eintritt in den deutschen Markt bekannt. Man wolle damit seine Dominanz in Europa ausbauen.

Der Bekleidungsmarkt wächst und wächst

Im europäischen Vergleich hat Deutschland laut Statista den höchsten Marktwert für Bekleidung. Laut Statista wird der Umsatz auf dem Markt Bekleidung im Jahr 2023 voraussichtlich über 70 Milliarden Euro erreichen.

Zum Vergleich: Der Umsatz im Markt „Bekleidung“ in Deutschland beträgt laut Statista 2019 etwa 64,3 Milliarden Euro. Laut Prognose wird im Jahr 2023 ein Marktvolumen von 70,4 Milliarden Euro erreicht; dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von 2,3 %. Das größte Marktsegment beansprucht dabei Damenbekleidung mit einem wertmäßigen Marktvolumen von rund 25,3 Milliarden Euro im Jahr 2019. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl werden in diesem Markt im Jahr 2019 etwa 780,18 Euro pro Kopf umgesetzt.

Reporting-Tools mit Echtzeitdaten

Joors digitale Plattform zur Ordererfassung habe die Vertriebsabläufe von Grund auf revolutioniert, sagt Angelika Oehler, lala Berlin. Mit seinen visuellen Reporting-Tools könne man schneller intelligentere Entscheidungen treffen. Die Tools beruhen auf Echtzeitdaten. Andere Marken hätten mit Joor die Produktivität ihres Vertriebsteams um 50 % gesteigert.

Die Joor-B2B-Plattform bringt den Angaben zufolge mehr als 8.600 Markenhersteller aus 53 Kategorien wie z.B. Uhren, Gepäck, Schmuck, Bekleidung und Accessoires mit 190.000 Einzelhandelsstandorten in 144 Ländern zusammen, darunter in Frankreich, Niederlande, Österreich und der Schweiz. Dank Joor ließen sich Prozesse des Einkaufs sowie des Vertriebs zentralisieren. Die Digitalisierung von bislang fehleranfälligen und manuellen Prozessen biete eine Reihe von Vorteilen, wie z.B. bei Kosten- und Zeiteinsparungen, sowie ein wachsendes Umsatzpotenzial.

Autor: Friedrich Oehlerking (Freier Journalist und Experte für Einkauf, Logistik und Transport)