11.01.2019

Jetzt neu: B2B-Einkauf bei Conrad Electronics

Relais, Schalter, Sensoren – kaum ein noch so kleines Detail, dass der detailversessene Elektronikbastler nicht bei Conrad fände. Bislang eher als Teilelieferant für Einzelkunden bekannt, öffnet sich die Plattform immer mehr dem B2B-Einkauf. Unternehmen bekommen jetzt alles aus einer Hand.

Neu ist der B2B-Einkauf, den der Webshop von Conrad nun anbietet.

Conrad öffnet Webshop für Business-Kunden

Mit B2B-Einkauf können sich Businesskunden des Technikanbieters Conrad Electronic aus dem oberpfälzischen Hirschau ab sofort ihre Elektronikwünsche erfüllen, und zwar auf dem Conrad Marketplace und auf der Website conrad.de. Eingeloggte B2B-Kunden haben laut einer Mitteilung des Unternehmens auf dem Webshop Zugang zum Conrad Marketplace. Der Webshop wurde zudem erweitert und einem Redesign unterworfen.

Auch hat der Anbieter hat seine Produktvielfalt stark ausgeweitet auf:

  • Elektromechanik
  • aktive und passive Bauelemente
  • Automation und Pneumatik
  • Computer und Büro

Leichterer B2B-Einkauf

Mit dem Marketplace wolle man in erster Linie B2B-Kunden das Leben leichter machen. Geschäftskunden müssten effizient arbeiten und Bestellungen schnell abwickeln. Diesen Zielvorgaben auf Kundenseite sollen Produktvielfalt im Marketplace und eine schnellere Suchfunktion entsprechen.

„Sie müssen sich nur auf einer Webseite einloggen, um zu finden, was sie brauchen – egal, wer es letztlich liefert“, erklärt Pietro Otto, Senior Director Marketplace bei Conrad.

Elastic-Search mit Volltextsuche

Wie All-Eletronics.de berichtet, will Conrad Electronic im Zuge der weiteren Entwicklung seiner digitalen Plattformstrategie die Plattformen Conrad Business Supplies, Conrad Marketplace, SOS Electronic und Conrad Connect sowie Angebote im Bereich Maker & Education unter dem Dach seiner Digital-Plattform vereinen. Speziell durch die Einbindung von Conrad Marketplace in die Digital-Plattform erfülle der Distributor den Wunsch von B2B-Kunden nach einer einfacheren Beschaffung aus einer Hand.

Als Besonderheit habe Conrad auf seinem Marketplace die „Elastic-Search“-Funktion integriert. Diese soll eine Volltextsuche in Echtzeit ermöglichen. Ferner könnten Kunden in den Conrad-Webshops in Deutschland und Österreich mit allen mobilen Android-Geräten und Google Chrome eine weiterentwickelte Sprachsuche nutzen.

1,4 Millionen Fachartikel für B2B

Conrad Electronic steht seit 1923 für Technik und Elektronik. Mit mehr als 1,4 Millionen Artikeln von insgesamt 80 führenden Herstellern und Distributoren für Businesskunden sowie rund 750.000 Artikeln für Privatkunden in den Online-Shops und deutschlandweit mehr als 20 Filialen sieht sich das Familienunternehmen als einer der führenden Omnichannel-Anbieter für Technik.

Die Unternehmensgruppe agiert international und ist mit 17 Landesgesellschaften in Europa vertreten. Für Businesskunden bietet Conrad seinen erweiterten B2B-Marketplace auf conrad.de und conrad.biz, individuelle Beratung durch Key Account Manager, Inside Sales und Businessberater in den Filialen. Hinzu kommen Services wie 24-Stunden-Standard-Lieferung, E-Kataloge, E-Procurement, Kalibrier-, Platinen- sowie weitere Produktservices.

Seit Ende 2013 ist zudem Conrads Handling von empfindlichen Bauelementen vom TÜV Nord nach DIN EN 61340-5-1 zertifiziert. Die übergreifende Marketplace-Strategie besteht laut All-electronics.de darin, Lieferanten und Kunden in einem One-Stop-Shop zu vereinen. So müssten Ingenieure und Einkäufer beim Erstellen einer Stückliste in der Entwicklungs- und Prototypingphase eines neuen Projekts nicht mehr mehrere Distributor- oder OEM-Webseiten durchsuchen. Auch die Verwaltung von Kleinstrechnungen erübrige sich.

Marketplace macht in Zukunft das Rennen

„Das Marketplace-Konzept hat Zukunft,“ so Otto.

Kunden werden seiner Einschätzung nach künftig vermehrt die Anbieter wählen, die das beste Einkaufserlebnis bieten. Deswegen wolle man ihnen das beste Sortiment zugänglich machen und

„die Bestellung so schnell, benutzerfreundlich und sicher wie möglich gestalten“, fügt Otto an.

Das neue Design des One-stop-Webshops biete Einkäufern die benötigten Informationen auf einen Blick:

  • Verkäuferbewertungen
  • Produktalternativen
  • Verfügbarkeit
  • Lieferzeit
  • Mengenrabatt

Das vereinfache den Vergleich von Produkten und Angeboten und beschleunige die richtige Wahl. Neben der erhöhten Transparenz zögen B2B-Kunden zudem ihren Nutzen aus dem hohen Qualitätsanspruch bei Conrad Electronic. Diesen stelle man auch an den Marketplace.

Das Unternehmen wählt die Anbieter für seinen Marketplace sorgfältig aus. Für Geschäftskunden bedeute dies garantierte Qualität und erhöhte Sicherheit beim Online-Kauf. Das Sortiment umfasst Marken wie Tru Components, Voltcraft, Toolcraft, Makerfactory, C-Control, Renkforce, Speaka Professional, Sygonix, Conrad Energy oder Emmerich.

Conrad Connect, eine Projektplattform für das Internet of Things (IOT), ermöglicht die herstellerübergreifende Verknüpfung intelligenter Geräte, Apps und digitaler Services für den privaten und geschäftlichen Einsatz.

Autor: Friedrich Oehlerking (Freier Journalist und Experte für Einkauf, Logistik und Transport)