04.04.2019

Imagekampagne „Logistikhelden“ steht kurz vor dem Startschuss

„Logistikhelden“, so eine Image-Kampagne, die die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ am Tag der Logistik am 11. April 2019 startet. Mit dem „Soft Launch“ will sie dessen Anliegen, Logistik zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, unterstützen. Und freut sich selbst über jeden Unterstützer.

Imagekampagne Logistikhelden

Imagekampagne „Logistikhelden“

Die Imagekampagne „Logistikhelden“ will am Tag der Logistik den Helden der Logistik helfen. Den deutschlandweiten Aktionstag hat die Bundesvereinigung Logistik (BVL) ins Leben gerufen. Unternehmen und Organisationen sind dabei aufgerufen, einen Blick hinter die Kulissen ihrer Abläufe zu gewähren und so der Logistik zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.

„Genau dies ist auch ein wichtiges Anliegen der Wirtschaftsmacher“, so Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ in einer Mitteilung ihrer Organisation an die Presse. Deshalb lag es für das Initiatorenteam nahe, den Start der Imagekampagne „Logistikhelden“ mit diesem Aktionstag zu verknüpfen.

Heistermann: „Viele Mitmacher sind mit eigenen Veranstaltungen am Tag der Logistik aktiv. Wir bieten ihnen nun verschiedene Optionen, wie sie bei den Besuchern und in der Öffentlichkeit für unser gemeinsames Anliegen Aufmerksamkeit schaffen und Aufklärung betreiben können.“

Baukasten mit Materialien

Dafür haben die Wirtschaftsmacher einen Baukasten mit Materialien zum Einsatz auf verschiedenen Kanälen entwickelt. Bei den Wirtschaftsmachern engagierte Unternehmen und Organisationen können sich beispielsweise individuelle Logistikhelden-Motive gestalten lassen, um sie auf ihrer Veranstaltung am Tag der Logistik, in den Geschäftsräumen, Logistikanlagen, Filialen, in den sozialen Medien, in der Fachpresse sowie in Tages- und Lokalmedien einzusetzen.

Diese Motive wie die anderen Materialien stellen die Wirtschaftsmacher zum Selbstkostenpreis bereit. Sie stellen darüber hinaus drei allgemeine Motive zur Logistik sowie deren Vielfalt, Attraktivität und Bedeutung stellen die Wirtschaftsmacher ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.

Alle Unternehmen aus dem Wirtschaftsbereich Logistik können diese von der Website https://die-wirtschaftsmacher.de/ herunterladen. Eine weitere Mitmach-Option ist der Einsatz von Roll-up-Bannern, Ansteckern sowie Flyern mit dem Wirtschaftsmacher-Slogan „Hört auf zu jammern. Macht.“

 

Vom Erfolg der Kampagne überzeugt

Heistermann ist vom Erfolg der Kampagne überzeugt, vorausgesetzt die Mitmacher teilen und kommunizieren selbstständig deren Botschaften und Anliegen. Den Auftakt und ersten Test dafür bildet der Tag der Logistik mit seinen Mitmach-Möglichkeiten.

Heistermann: „Wir fordern alle Logistiker auf, davon rege Gebrauch zu machen.“

Der eigentliche Kampagnenstart mit den Motiven der „Logistikhelden“, authentischen Beispielen für die Vielfalt und Bedeutung von logistischen Leistungen und Funktionen, erfolgt dann im Juni 2019. Die Wirtschaftsmacher selbst wollen den Tag der Logistik nutzen, um „Logistikhelden”-Geschichten zu teilen und über die Kampagne zu informieren. Als zentrale Auftakt-Veranstaltung für die Kampagne „Logistikhelden“ findet am Tag der Logistik in Berlin ein „Wirtschaftsmacher-Frühstück“ für geladene Gäste sowie die Fachpresse statt. Dabei will man die drei allgemeinen Kampagnen-Motive vorstellen und freischalten.

Presse und Social Media einbeziehen

Außerdem will die Initiative ausführlich auf verschiedenen Social-Media-Kanälen über Veranstaltungen der Mitmacher am Tag der Logistik informieren. Auch hier fordere man die Unternehmen auf, bereits im Vorfeld aktiv zu werden, etwa die Lokalpresse einzubeziehen und eigene Social Media-Aktivitäten zu entfalten. Denn, so Heistermann, wer am Aktionstag viele Teilnehmer bei seiner Veranstaltung begrüßen kann, sichere sich die Chance, potenzielle neue Mitarbeiter für Logistik zu begeistern, sie persönlich kennenzulernen und sie von sich als Arbeitgeber zu überzeugen. „Und dies ist ja für die meisten Unternehmen wie auch für die Kampagne ‚Logistikhelden‘ derzeit das vordringlichste Ziel“, so Heistermann abschließend.

Offen für Unterstützer

An der Initiative, die aus einem Themenkreis der Bundesvereinigung Logistik (BVL) hervorgegangen ist, beteiligen sich mehr als 75 Unternehmen, logistiknahe Verbände, Vereine und Medien. Dazu gehören Konzerne wie Airbus, BMW, DB Cargo oder VW, Handelsunternehmen wie Edeka oder Globus, Logistikdienstleister wie BLG, Duvenbeck, ITG, Kühne + Nagel, LGI, Loxxess, Meyer Logistik, Seifert Logistics oder Zufall, Softwareunternehmen wie AEB, PSI, Siemens Digital Logistics oder Timocom, aber auch Verbände und Netzwerke wie die Air Cargo Community Frankfurt, der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), das Deutsche Verkehrsforum, die Initiative Logistikimmobilien (Logix), das Stückgutnetzwerk System Alliance, der Verband der Automobilindustrie (VDA) sowie weitere Unternehmen und ideelle Träger aus unterschiedlichen Bereichen. Doch die Initiative ist kein closed circle. Man sei offen für jeden zusätzlichen Unterstützer.

Autor: Friedrich Oehlerking (Freier Journalist und Experte für Einkauf, Logistik und Transport)