30.10.2020

Best Practices für die Verpackung

Ein Hut ist eine leere Be-Hauptung. Andere Verpackungen für Produkte sollen mehr – nur leere Behauptungen sollten sie nicht enthalten. Oft entstehen sie, wenn der Kunde nicht mehr als eine Konzeptidee vorträgt.  Entsprechende Planung bietet das Programm „Packaging“ jetzt an.

Verpackung

Der Kunde hat eine erste Design-Idee auf den Tisch gelegt. Jetzt geht es darum, das Entstehen einer Verpackung zu planen. Aus Daten zur künftigen Auslastungssituation, dem Angebot und dem Auftragsbestand muss der Hersteller der Verpackung die erforderlichen Kapazitäten errechnen, um sie dann auf den Punkt genau bereitzustellen.

Hilfestellung hat die Softwareschmiede ams.erp mit „Packaging“ entwickelt, eine Multiprojektplanung mit einem vollintegrierten Ansatz. Er macht es zu einem flexiblen Managementsystem, mit dem Verpackungsmaschinenbauer sowie System- und Komponentenlieferanten ihre Kundenprojekte zum Erfolg führen können sollen.

Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern

Das Beratungs- und Softwarehaus ams.Solution AG, ein Unternehmen der ams.Group in Kaarst bei Düsseldorf, ist auf die Projektmanagement-Anforderungen von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern spezialisiert. Seit mehr als 30 Jahren bildet das Unternehmen auf Grundlage der Branchen-Business-Software ams.erp dynamische Unternehmensprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab.

Die Gruppe verfügt über das Know-how aus europaweit mehr als 1.000 ERP-Implementierungen im Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, im Verpackungsmaschinenbau, im Werkzeug- und Formenbau, im Stahl-, Metall- und Komplettbau, im Schiffbau und in der maritimen Industrie sowie im Laden- und Innenausbau, im Sonderfahrzeugbau und in der Lohnfertigung.

Zusammenführen digitaler Welt und mechanischer Steuerungseinrichtungen

ams.erp bildet dafür eine zentrale Datendrehscheibe für sämtliche Unternehmensprozesse. Wesentliche Aufgabe ist das Zusammenführen innovativer Digitaltechnologien und klassischer, meist mechanischer und elektronischer Steuerungseinrichtungen. Hierzu zählt die standortübergreifende Vernetzung, vertikal in die Fertigung hinein und horizontal über Systeme und Firmengrenzen hinweg. Die Business-Software soll Planungssicherheit, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit komplexem Projektgeschäft erhöhen.

Planung aller Kapazitäten

Zum Beispiel wenn es darum geht, die inner- und außerbetrieblichen Kapazitäten bereits unmittelbar nach Auftragseingang zu planen. Jetzt meldet das Softwarehaus die Erweiterung seines Branchenportfolios. Die neue Business-Software ams.erp „Packaging“ wendet sich an Maschinen- und Anlagenbauer sowie System- und Komponentenlieferanten, die passgenaue Lösungen für die Verpackungsindustrie fertigen.

Wie das Unternehmen mitteilt, erschließt die Branchenlösung Best Practices von Verpackungsmaschinenbauern seit den 1980er-Jahren mit ams.erp. Das Prozessspektrum von ams.erp „Packaging“ deckt eine Vielzahl Einsatzbereichen ab:

  • Vertrieb und Entwicklung
  • Fertigung
  • Disposition
  • Einkauf und Materialwirtschaft
  • Montage
  • Versand
  • Servicemanagement.

Hinzu kommen Zeit- und Betriebsdatenerfassung sowie Produktdatenmanagement und Dokumentationswesen. Finanzbuchhaltung, Personalwesen und Unternehmens-Controlling runden das Portfolio des projektbezogen arbeitenden ERP-Systems ab.

Konstruktionsbegleitende Fertigung

Des Weiteren haben die Software-Entwickler dem „Packaging“-Paket Auftragsstücklisten als integrierte Planungsfähigkeiten für die konstruktionsbegleitende Fertigung spendiert. Sie wachsen parallel zum Arbeitsfortschritt in der Produktentwicklung mit. Über das Prinzip der wachsenden Stückliste lassen sich die bereits disponierbaren Beschaffungs- und Fertigungsvorgänge anstoßen, lange bevor die Konstruktionsarbeit vollständig abgeschlossen sein wird. Auf diese Weise werde es Einzelfertigern möglich, die Durchlaufzeiten ihrer Aufträge in einem marktkonformen Rahmen zu halten.

Mitlaufende Kalkulation

Oft startet der Engineering-Prozess mit komplexen Vorprojekten, in denen die Maschinenbetreiber ihre Design-Ideen mit dem Verpackungsmaschinenbauer auf deren Umsetzbarkeit hin prüfen. Um von Anfang an wirtschaftlich zu arbeiten, bietet ams.erp „Packaging“ eine multidimensionale Kostenträgerrechnung. In diese gehen projektbegleitend die aktuellen Auftragsdaten ein. Die mitlaufende Kalkulation liefert Voll- und Teilkostenbetrachtungen nach vier Deckungsbeitragsstufen:

  • Budget,
  • Soll- und
  • Ist-Daten
  • prognostizierte Abweichungen.

Hochrechnung zum erwarteten Ergebnispractice

Somit könne man das zu erwartende Ergebnis zu jedem Zeitpunkt des Projekts präzise hochrechnen. Seine umfassenden Fähigkeiten machen das ERP-System zur zentralen Datendrehscheibe im industriellen Internet. Dank seiner rein objektorientierten Architektur sei ams.erp in der Lage, Drittsysteme über aufsetzbare Web-Services anzubinden, wie zum Beispiel die CNC-Steuerungen der ausgelieferten Produktionsanlagen. Das Programm verknüpft die Informationen der eingebundenen Systeme in Echtzeit und erstellt Ad-hoc-Analysen, mit denen sich die Effizienz des Anlagenbetriebs optimieren lässt.

Autor: Friedrich Oehlerking (Freier Journalist und Experte für Einkauf, Logistik und Transport)