24.07.2017

Was ist ein Backup-Konzept?

7531 IT-Know-How für den Datenschutzbeauftragten

Die Sicherung personenbezogener Daten in Form von Backups ist ein grundlegendes Element der Notfallvorsorge. Obwohl sich jedes Unternehmen gegen Notfälle rüsten muss, werden Backups oftmals vernachlässigt. Unternehmen sollten im Rahmen der Verfügbarkeitskontrolle prüfen, ob ein aktuelles und vollständiges Backup-Konzept vorliegt. Fehlt das Backup-Konzept, sollte dringend ein Prozess zur Erstellung und regelmäßigen Pflege des Backup-Konzepts eingeführt werden.

Viele Unternehmen warten mit der Erstellung und Einführung ihres Backup-Konzepts viel zu lange, häufig so lange, bis es zu einem schwerwiegenden Datenverlust gekommen ist.

Elemente eines Backup-Konzepts

Trennung von Daten und Datensicherung

Grundlegend für ein Backup-Konzept ist die räumliche Trennung der Originaldatenträger und der Backup-Medien, da andernfalls ein Ereignis, dass die Datenträger beschädigt oder zerstört, auch die Backup-Medien in Mitleidenschaft ziehen könnte.

So sollten sich z.B. die Original-Datenträger und die zugehörigen Backups in verschiedenen Brandabschnitten eines Gebäudes befinden, um im Brandfall die Vernichtung beider Datenbestände zu vermeiden.

Findet das Backup nicht innerhalb des eigenen Netzwerks statt, sondern wird die Datensicherung durch einen externen Dienstleister in einem Rechenzentrum getrennt vom Firmengebäude vorgenommen, wird die Anforderung der getrennten Aufbewahrung der Datenbestände zwar erfüllt, dafür stellen sich jedoch andere Anforderungen an das Backup-Konzept.

Autor: Oliver Schonschek (Diplom-Physiker, IT-Analyst und Fachjournalist)

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