Fachbeitrag | Beitrag aus „IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“ 10.10.2016

Tipps und Tricks zur Cloud-Migration

Umzug zwischen Cloud-Providern

Unternehmen sollten sich bei der Auswahl des Cloud-Computing-Anbieters nicht allein auf den guten Namen verlassen. Denn man kann nicht einfach darauf vertrauen, dass Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud automatisch gewährleistet sind.

Bekanntheit des Anbieters reicht nicht

Vielmehr sollte der Cloud-Anbieter nachweisen, dass er umfassende Datenschutzanforderungen erfüllt. So fordert die Entschließung der 82. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zur datenschutzkonformen Gestaltung und Nutzung von Cloud Computing unter anderem „offene, transparente und detaillierte Informationen der Cloud-Anbieter über die technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen“ und nennt dabei explizit die Sicherheitskonzeption.

Weitere Anforderungen für die datenschutzkonforme Gestaltung und Nutzung von Cloud Computing sind:

  • eine transparente, detaillierte und eindeutige vertragliche Regelung der Cloud-gestützten Datenverarbeitung, insbesondere zum Ort der Datenverarbeitung und zur Benachrichtigung über eventuelle Ortswechsel, zur Portabilität und zur Interoperabilität
  • die Umsetzung der abgestimmten Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen aufseiten von Cloud-Anbieter und Cloud-Anwender
  • aktuelle und aussagekräftige Nachweise (bspw. Zertifikate anerkannter und unabhängiger Prüfungsorganisationen) über die bei der Auftragserfüllung in Anspruch genommene Infrastruktur, die insbesondere die Informationssicherheit, die Portabilität und …
Autor: Oliver Schonschek

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“ jetzt 30 Minuten live testen!