18.08.2016

So prüfen Sie die IPv6-Sicherheit

IPv6 Schattennetze

Viele Unternehmen sind sich der möglichen Auswirkungen von IPv6 auf ihre Netzwerksicherheit nicht bewusst. Der Datenschutzbeauftragte sollte deshalb den Stand der Umsetzung von IPv6 und seine Sicherheit im Firmennetzwerk hinterfragen und für Aufklärung sorgen. Andernfalls könnten sogenannte Schattennetze für einen unerkannten Datenabfluss missbraucht werden.

Mögliche Auswirkungen von IPv6

Im Rahmen des Internet-Protokolls (Internet Protocol, IP) wird jedem Anschluss eine eindeutige Adresse zugeordnet, die IP-Adresse. Auf Geräteebene bedeutet dies, dass jedes Endgerät, das eine Internetverbindung aufnimmt, eine IP-Adresse erhält, also auch Tablets, Smartphones, Multimedia-Player mit Internetzugang, Spielekonsolen und Autos, die inzwischen teilweise auch über Internetzugang verfügen.

Selbst Herzschrittmacher, die via Telemedizin überwacht werden sollen, können eine IP-Adresse bekommen. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass mit den zusätzlichen IP-Adressen durch die Migration zu IPv6 weitere Risiken entstehen können.

Neue Tracking-Möglichkeiten

Online-Tracking kann durch die zusätzlichen IP-Adressen einen neuen Charakter bekommen Nicht nur der Internet-PC und das Smartphone werden dann womöglich in das Tracking einbezogen, auch das Auto und der Herzschrittmacher, so jedenfalls könnte die Zukunft aussehen.

Anpassung von Sicherheitslösungen notwendig

IPv4 und IPv6 werden einige Zeit parallel existieren. Trotzdem müssen sämtliche IT-Infrastrukturen und …

Autor: Oliver Schonschek (Diplom-Physiker, IT-Analyst und Fachjournalist)

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