Fachbeitrag | Beitrag aus „Datenschutz-Management kompakt“ 23.06.2017

Mobile Netze: Datenschutz und Datensicherheit

Durch die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Alltag erwarten Nutzer mobiler Endgeräte heute schnellen mobilen Internetzugang immer und überall, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Hierfür kommen zunehmend öffentliche WLAN-Hotspots, drahtlose lokale Funknetzwerke, zum Einsatz. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für Datenschutz und Datensicherheit.

WLAN-Hotspots

Private WLAN-Router werden zu öffentlichen Hotspots

Bisher dienten die WLAN-Router in Privathaushalten und Unternehmen einem klaren Zweck: Sie sollten definierten Nutzern einen mobilen Netzzugang gewähren, in der Regel einen mobilen Zugang ins Internet. Die betreffenden Nutzer sind bisher entweder die Bewohner des jeweiligen Hauses oder der jeweiligen Wohnung oder aber die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens.

Teilweise können und dürfen bereits auch Gäste das WLAN nutzen; einige WLAN-Router bieten dazu spezielle Gastzugänge an, andere können nur so freigegeben werden, dass die Gäste ebenfalls den WLAN-Schlüssel genannt bekommen, wovon allerdings abzuraten ist. Ist das interne WLAN unverschlüsselt, kann es von jedem Nutzer innerhalb der Reichweite des Netzwerks verwendet werden, mit entsprechender Missbrauchsgefahr.

Internet-Provider wollen die Hotspots ihrer Kunden öffnen

Nun bekommen die internen WLAN-Router eine neue Rolle: Um ihren Kunden möglichst flächendeckend WLAN anbieten zu können, gehen Internetanbieter inzwischen den Weg, ihre Kunden dazu einzuladen, den jeweils eigenen …

Autor: Oliver Schonschek (Diplom-Physiker, IT-Analyst und Fachjournalist)

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