10.12.2016

Marketing datenschutzkonform: Social Plug-ins und Freundschaftswerbung

Für den Vertrieb stellt sich bei der Einbindung von Funktionen sozialer Netzwerke die Frage, ob und wie er Social Plug-ins wie den Like- oder Gefällt-mir-Button von Facebook, +1 von Google, den Follow-Button von Twitter oder Beiträge z.B. aus Youtube im Internetauftritt des Unternehmens für eigene Zwecke nutzen kann, ohne datenschutzrechtliche Vorschriften zu verletzen.

Achtung, Übermittlung von Nutzerdaten

Bindet der Anbieter einer Website beispielsweise den Like-Button als Social Plug-in in seinen Internetauftritt ein, werden u.U. schon mit dem Besuch der Website Nutzerdaten an Facebook übertragen.

Klickt der bei Facebook registrierte Nutzer darüber hinaus den Like-Button an, dann wird diese Gefallensäußerung in seinen Daten für andere sichtbar.

Voraussetzung für das Funktionieren dieses Dienstes ist die Übermittlung von Daten vom Browser des Nutzers der Website an Facebook. Das sind zunächst nur die – datenschutzrechtlich nicht relevante – URL der Website und die vom Betreiber definierten Inhalte.

Doch durch die Verbindung zwischen dem Browser des Nutzers und Facebook wird auch übermittelt, dass der Inhaber einer bestimmten IP-Adresse gerade diese Website besucht. Wer dieser Nutzer im Einzelnen ist, ist bei Facebook jedenfalls im Hinblick auf seine Kunden hinterlegt.

Was passiert technisch?

So genannte iframes werden in die fremde Website eingebettet, also etwa der Follow-Button in die Website Ihres Unternehmens. Dabei verbleiben die Inhalte von Twitter auf dessen Server. …

Autor: Henrike Weiden

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