04.10.2016

Log-Management: So kommt der Datenschutz nicht zu kurz

Log- oder Protokolldateien erzeugt fast jedes IT-System. Sie bieten wertvolle Informationen über die abgelaufenen Prozesse auf dem jeweiligen System. Log-Management ist daher wichtig für den Datenschutz.

Ohne Logdateien kommt die Datenschutzkontrolle nicht aus. Denn nur über eine Protokollierung lassen sich Zutritte, Zugänge, Zugriffe, Weitergaben oder Eingaben nachvollziehen und überwachen. Der Datenschutzbeauftragte sollte deshalb auf ein umfassendes Logging achten, gleichzeitig aber die Datenschutzkonformität der Protokollierung prüfen.

Was sind Logdateien?

Logdateien

Protokolldateien, auch Logdateien genannt, sind in der Regel einfache, textbasierte Dateien, die von IT-Systemen automatisch und regelmäßig mit Systemdaten gefüllt werden. Dazu gehören zum Beispiel Start- und Endzeitpunkte bestimmter, im System ablaufender Prozesse, ausgeführte Befehle, Fehlermeldungen, Systeman- und -abmeldung durch Nutzer, verbrauchte Rechnerressourcen, verfügbare Bandbreiten und belegte Speicherkapazitäten.

Grundlage der Datensicherheit

Die Protokollierung oder das Logging der System- und Nutzeraktivitäten bei der Datenverarbeitung sind elementar für die Datensicherheit, bilden sie doch eine Form von „Gesundheitsprüfung“ für die IT-Systeme.

Schwachstellen in den Systemen, Engpässe im IT-Betrieb und Anwendungsfehler lassen sich im Idealfall ebenso daraus ablesen wie ein Missbrauchsversuch durch Innentäter oder ein Hackerangriff aus dem Internet.

Zu den typischen Anwendungsfeldern des Logging zählen:

  • Event-Detection (Aufspüren …
Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„IT-Know-how für den Datenschutzbeauftragten“ jetzt 30 Minuten live testen!