Fachbeitrag | Beitrag aus „Datenschutz-Management kompakt“ 03.01.2017

Drohnen und Datenschutz

Drohnen sind datenschutzrechtlich relevant, egal ob sie gewerblich oder privat genutzt werden. Nutzen Zivilpersonen Drohnen zum Beispiel für Videoaufnahmen, birgt dieses Vorgehen erhebliches Konfliktpotenzial.

Regeln für Drohneneinsatz

Nach den gesetzlichen Regelungen der LuftVO muss man das gewerbliche Aufsteigen seiner Drohne zuerst von der Landesluftfahrtbehörde genehmigen lassen. Die Behörde erteilt die Erlaubnis, wenn die beabsichtigten Nutzungen nicht zu einer Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung führen können.

Datenschutz gewährleisten

Der Pilot einer Drohne muss sich bei seinem Antrag verpflichten, die Regeln des Datenschutzes einzuhalten.

Zweck des Datenschutzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird (§ 1 Abs. 1 BDSG).

Private Nutzung

Jedoch ist man sich unter den Juristen einig, dass Drohnen, die im Privatbereich genutzt werden und sich sogar per Smartphone steuern lassen, ohne Erlaubnis nach der Luftverkehrsordnung in den Himmel steigen dürfen (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG). § 1 Abs. 2 Nr. 3 und § 27 Abs. 1 Satz 2 BDSG privilegieren die Datenerhebung für familiäre oder persönliche Zwecke. Ein rascher Blick über die Gartenhecke zum Nachbarn ist demnach unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten kritisch, da er nicht als privilegierte Datenerhebung anzusehen ist.

Überwachung

Aber vor allem in der Privatwirtschaft könnten …

Autor: Tim Hoesmann

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Datenschutz-Management kompakt“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Datenschutz-Management kompakt“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Datenschutz-Management kompakt“ jetzt 30 Minuten live testen!