Fachbeitrag | Beitrag aus „Datenschutz-Management kompakt“ 23.08.2016

Datenschutz im Marketing: Social Plug-ins & Co.

Social Plug-ins sind datenschutzrechtlich heikel

Für das Marketing stellt sich bei der Einbindung von Funktionen sozialer Netzwerke die Frage, ob und wie er Social Plug-ins wie den Like- oder Gefällt-mir-Button von Facebook, +1 von Google, den Follow-Button von Twitter oder Beiträge z.B. aus Youtube im Internetauftritt des Unternehmens für eigene Zwecke nutzen kann, ohne datenschutzrechtliche Vorschriften zu verletzen.

Bindet der Anbieter einer Website beispielsweise den Like-Button in seinen Internetauftritt ein, dann werden u.U. schon mit dem Besuch der Website allein Nutzerdaten an Facebook übertragen. Klickt der bei Facebook registrierte Nutzer darüber hinaus den Like-Button an, dann wird diese Gefallensäußerung in seinen Daten für andere sichtbar.

Voraussetzung für das Funktionieren dieses Dienstes ist die Übermittlung von Daten vom Browser des Nutzers der Website an Facebook. Das sind zunächst nur die – datenschutzrechtlich nicht relevante – URL der Website und die vom Betreiber definierten Inhalte. Doch durch die Verbindung zwischen dem Browser des Nutzers und Facebook wird auch übermittelt, dass der Inhaber einer bestimmten IP-Adresse gerade diese Website besucht. Wer dieser Nutzer im Einzelnen ist, ist bei Facebook jedenfalls im Hinblick auf dessen Kunden hinterlegt.

Technisch passiert dabei Folgendes

So genannte iframes werden in die fremde Website eingebettet, also etwa der Follow-Button in die Website Ihres Unternehmens. Dabei verbleiben die Inhalte von Twitter auf …

Autor: Henrike Weiden

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