04.08.2017

Datenschutz bei WLAN-Roaming

Sicheres WLAN erfordert sichere Hotspots

Bevor ein Unternehmen oder ein Internetnutzer WLAN-Roaming als schnelle und oftmals auch preiswerte Alternative zu den Datentarifen der Mobilfunkanbieter ins Auge fasst, sollten der Einkauf und die späteren Nutzer auf die vielfältigen Sicherheitsanforderungen und Datenrisiken hingewiesen werden:

  • Grundlegend ist dabei der Gedanke, dass WLAN nicht nur zentrale Sicherheitsmaßnahmen beim Provider erforderlich macht. WLAN-Dienste werden lokal vor Ort erbracht und stehen mit den lokalen Hotspots und damit den lokalen WLAN-Routern in Verbindung.

  • Datenschutz und Datensicherheit müssen über die gesamte „WLAN-Lieferkette“ gewährleistet werden, beginnend mit dem WLAN-Router vor Ort bis hin zur zentralen Abrechnung durch den Internet-Provider, der sich in aller Regel zahlreicher lokaler Partner als Hotspot-Betreiber bedient.

  • Die Partnerschaften, die für Sicherheit und Datenschutz eine Rolle spielen können, reichen bei WLAN-Diensten aber noch weiter: So arbeiten WLAN-Provider oftmals zusammen mit Mobilfunkanbietern und DSL-Providern, die zusätzlich WLAN-Services offerieren wollen, mit Endgeräte- und Netzwerkanbietern, die ihre Hardware mit WLAN-Diensten anreichern wollen, aber auch mit App-, Inhalts- und Werbeanbietern, die über WLAN ihre Kunden erreichen möchten oder auf diesem Weg an neue Kunden kommen wollen.

  • Die Partnerschaften der WLAN-Provider sind es auch, die WLAN-Dienste ohne aktives Zutun des eigenen Einkaufs ins Unternehmen bringen …

Autor: Oliver Schonschek (Diplom-Physiker, IT-Analyst und Fachjournalist)

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