16.11.2016

Biometrische Sicherheitsfunktionen bei Smartphones

Wegen des hohen Verlust- und Diebstahlrisikos sollten Smartphones außer mit einem starken Passwort mit weiteren Faktoren für den Zugangsschutz abgesichert werden. Hier bieten sich insbesondere biometrische Sicherheitsfunktionen an. Denn auch bei den ebenfalls verfügbaren Sicherheitstokens für Smartphones besteht ein Verlust- und Diebstahlrisiko.

Der Nutzer wird zum Zugangsschlüssel

Bei Anbietern biometrischer Lösungen wie BioID benötigt ein Smartphone für die biometrische Zugangskontrolle keine zusätzliche Hard- oder Software. Es reichen die Smartphone-Kamera und das Mikrofon:

  • Die Nutzung des Biometrie-Dienstes MyBioID (www.mybioid.com) zum Beispiel setzt eine Registrierung voraus, wobei Referenzaufnahmen z.B. vom Gesicht des Nutzers gemacht werden.
  • Daraus ermittelt der Dienst das Template, mit dem die Referenzdaten späterer Kameraaufnahmen des Smartphone-Nutzers verglichen werden (Matching).
  • Weichen die biometrischen Merkmale bei der späteren Gesichtserkennung mit der Smartphone-Kamerazu stark vom Template ab, erhält der Nutzer keinen Zugang.
  • Als Ergänzung zur Gesichtserkennung kann auch eine Überprüfung der Stimme erfolgen. Dafür reichen das Smartphone-Mikrofon und eine Stimmaufzeichnung bei der Registrierung.

Biometrische Daten in Cloud gespeichert

Wenn das biometrische Verfahren ausgereift ist, erhält ein Smartphone-Dieb keinen Zugang, die Smartphone-Daten wären geschützt. Doch auch die biometrischen Daten des Nutzers müssen geschützt sein, gerade im Fall eines Cloud-basierten Dienstes.

Autor: Oliver Schonschek (Diplom-Physiker, IT-Analyst und Fachjournalist)

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