Fachbeitrag | Beitrag aus „Datenschutz-Management kompakt“
23.08.2016

Beschäftigtendaten im Internet

1722-Datenschutzmanagement kompakt

Ein Unternehmen muss nach außen hin offen und menschlich auftreten. Dazu gehört es, die Menschen zu zeigen, die hinter dem Unternehmen stehen.

Freilich stößt das rasch an rechtliche Grenzen, da es um Beschäftigtendaten geht:

  • So muss sich z.B. keiner gegen seinen Willen fotografieren lassen.
  • Und selbst bei einem Mitarbeiter mit Außenkontakt darf über Nachname, Funktion, geschäftliche Telefonnummer und E-Mail-Adresse hinaus nichts ohne seine Einwilligung veröffentlicht werden.

Neue Formen der Kommunikation

Kaum ein Unternehmen oder eine Behörde kann heute auf eine Präsentation im Internet verzichten. Dabei erfüllt diese Form der Außendarstellung vor allem folgende Zwecke:

Werbung für das Produkt- und Dienstleistungsangebot, Imageförderung

Rechtlich ist Werbung jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern. Damit stellt auch die Förderung des allgemeinen Erscheinungsbilds, z.B. durch namentliche Nennung einzelner Verantwortlicher oder Ansprechpartner eine Maßnahme zur Absatzförderung dar. Die Nennung von Berufsbezeichnung, Titel und akademischem Grad der Mitarbeiter kann zusätzlich den Eindruck verstärken, man habe es hier mit einem kompetenten Partner zu tun.

Quasi automatisch ist das Unternehmen oder die Behörde in ein weltweit verfügbares Anbieterverzeichnis aufgenommen. Durch den gezielten Einsatz von Suchmaschinen können Nachfrager eine Vielzahl …

Autor: Martin Vogt-Puhl 

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