14.12.2018

Weihnachtsgrüße aus dem Rathaus – wie politische Grüße zu Weihnachten gelingen

Sind Sie bereits nervös? Kurz vor knapp und noch immer keine Weihnachtskarten verschickt? Dann wird es aber Zeit, denn persönliche Weihnachtsgrüße bleiben im Gedächtnis und bringen ein wenig Herzenswärme in die sonst kalten Tage. Wie Ihre Weihnachtsgrüße besonders gut in Erinnerung bleiben, erfahren Sie hier.

Frankfurter Römerberg mit Rathaus

Neben den ganzen Geschenken und vielleicht ein paar Tagen Urlaub ist die Zeit zum Jahresabschluss eine gute Gelegenheit, an Menschen zu denken und sie zu bedenken, mit denen Sie im Lauf des Jahres vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Ein kleines Danke erhält eine (politische) Freundschaft noch mehr als ein Geschenk. Ich selbst bin immer gerührt, wenn eine Kollegin oder ein Kollege, von der oder dem ich in diesem Jahr vielleicht nicht so viel gehört habe, mit einer kleinen Karte an mich denkt; machen Sie es ihnen gleich! Dabei gibt es nur ein paar Grundregeln, die man beachten sollte.

Keine Mails!

Es klingt absurd, aber eine Mail ist nichts Besonderes mehr. Nachdem wir über die all die Jahre und Jahrzehnten täglich hundert und mehr Mails erhalten, ist ein Weihnachtsgruß in digitaler Form schlicht nicht mehr so viel wert wie ein wirklich persönlicher Brief. Vergessen Sie hierbei die Mehrkosten. Das Porto sollte Ihnen Ihr Gegenüber schon wert sein.

Kein Rathausbogen!

Auch wenn es naheliegend ist: Nutzen Sie keine geschäftlichen Briefbögen für Ihre Weihnachtsgrüße aus dem Rathaus. Briefpapier mit individuellem Bogen ist immer angemessener als Ihr üblicher Rathausbogen. Briefpapier lässt sich individuell gestalten und preisgünstig einsetzen.

Keine Werbung!

Auch wenn man als Bürgermeister immer im Wahlkampf steht, sollten Sie unbedingt auf (Wahl-)Werbung verzichten. Wagen Sie es mal und reflektieren Sie für einige Minuten darüber, was Ihnen der Angeschriebene bedeutet. Denken Sie in aller Ruhe mal darüber nach und verfassen Sie dann einen persönlichen Brief. Ein Tipp aus dem Nähkästchen eines Gedankenkünstlers: Ein bekannter Mentalmagier war bekannt dafür, Weihnachtsgrüße zu versenden, in denen er sehr persönlich an Details des letzten Zusammentreffens erinnerte, Kleinigkeiten aus dem Familienleben wiedergab und Grüße an die Familienmitglieder ausrichtete, die gerade ihren Abschluss machten oder damals für einen wichtigen Wettkampf trainierten. Sein Trick: Er machte nach jedem Treffen ein paar kleine Notizen zu seinem Gesprächspartner und schrieb sie dann in den Weihnachtsgruß. Der Effekt war gewaltig.

Sie sehen: Einige wenige Tricks, und die Sympathien sind Ihnen sicher – auch an Weihnachten!

Quelle
https://www.impulse.de/management/unternehmensfuehrung/geschaeftliche-weihnachtsgruesse/2124873.html

Autor: Benjamin Heimerl (Benjamin Heimerl ist Wahlkampfberater und Autor von „Praktische Redenbausteine für Bürgermeister“.)