18.01.2019

Was uns 2019 erwartet

Zu Beginn eines neuen Jahres lohnt es sich, einen Blick voraus zu werfen: Welche großen Ereignisse stehen an? Was wird gefeiert werden, an was gedacht? Und für viele von Ihnen zuallererst: Wann sind Wahlen?

Fingerzeig

Wenn Sie an das Jahr 2019 denken, steht mit großer Wahrscheinlichkeit vor allem ein Termin im Vordergrund, der 26. Mai. Dann sind – gleichzeitig mit den Wahlen für das Europäische Parlament – Kommunalwahlen in großen Teilen Deutschlands, und der Wahlkampf erreicht daher vermutlich jetzt im ersten Quartal 2019 seinen Höhepunkt. Was dazu passt? Im Januar 1919 durften erstmals auch Frauen wählen. 100 Jahre Frauenwahlrecht bedeutet für Sie: Auch wenn die Wahlkampfmaschinerie bereits rollt und ihre ganz eigene Dynamik hat, lohnt es sich in diesem Jahr besonders, stets auch die weibliche Wählerschaft im Blick zu behalten. Welche Themen sind besonders für Frauen relevant? Die meisten sind wohl ganz klassisch: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinderbetreuung. Altersvorsorge. Lebenslanges Lernen. Förderung alternativer Familienmodelle. Aber Ihnen fällt sicher für Ihre Kommune noch mehr ein!

Nun eine kurze Liste erinnerungswürdiger Ereignisse, die sich 2019 jähren

Am 6. Februar 1919 trat in der thüringischen Stadt Weimar erstmals die verfassungsgebende Nationalversammlung zusammen. Das erste demokratisch gewählte Parlament Deutschlands.

Am 4. April wird die Nato 70 Jahre alt. Gegründet von zwölf Staaten gehören, heute 29 europäische und nordamerikanische Länder dem Verteidigungspakt an. Gerade weil dieses Jubiläum in die Regierungszeit von Donald Trump fällt, sollten Sie diesen Tag in Ihrer Kommune besonders begehen.

Noch ein 70. Geburtstag: Am 23. Mai 2019 feiert die Bundesrepublik Deutschland ihr 70-jähriges Bestehen. An diesem Tag trat 1949 das Grundgesetz in Kraft.

Und schließlich jährt sich am 9. November 2019 der Mauerfall zum 30. Mal: Die Worte „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich“ des DDR-Politbüro-Sprechers Günther Schabowski werden so manche von uns nie wieder vergessen.

Autor: Magdalena Herbrecht (Magdalena Herbrecht ist Kulturwissenschaftlerin und Fachjournalistin für Energie/Nachhaltigkeit.)