25.02.2016

„Stay hungry, stay foolish“ – was wir aus dem Führungsstil von Steve Jobs lernen können

Er ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Moderne und dabei kein Sportler, Nationalheld oder Politiker. Er war Unternehmer. Neben Bill Gates vielleicht der Unternehmer der Neuzeit: Steve Jobs – Gründer und CEO von Apple. Sein Führungsstil folgte dabei einem einfachen Muster. Welches das war, erfahren sie hier.

Schild mit "Example"

Einleitung

Steve Jobs (1955–2011) gilt als der innovativste Geschäftsmann des 21. Jahrhunderts. Er gab der Menschheit Produkte wie das iPhone, den iPod und das iPad. Seine Produkte haben Kultstatus erreicht, und weltweit empfinden Menschen geradezu einen Zustand der Gnade, wenn sie seine Produkte kaufen „dürfen“. Doch sein Innovationscharakter war ebenso simpel wie beeindruckend.

Nicht bloß denken – umsetzen!

Jobs begann seine Karriere als Hippie – mit vielen Drogen und Meditation. Was er dort schon wusste: Die Welt wird sich ändern (müssen). Er hatte die Vision, dass sowohl Computer als auch Programme den Takt des Lebens der Menschen ändern werden. Anders als Bill Gates schwebte ihm vor, dass Technik (Hardware) und Programm (Software) nie getrennt voneinander zu sehen sind, sondern immer gemeinsam auf seinen Produkten laufen sollten.
Das wirklich Revolutionäre daran war aber, dass Jobs diese Idee auch umsetzte und dabei immer bedachte: Was gibt es auf dem Markt schon, und welchen Kundennutzen haben meine Innovationen dabei? Und so führte er auch sein Unternehmen.

Als Kommune erfolgreich sein, heißt innovativ sein!

Möchten Sie als Kommune besonders „erfolgreich“ sein (bürgernah, modellhaft, beliebt), dann sollte der Ausgangspunkt Ihrer Analyse erstmal nicht die eigene Leistung sein, sondern der „Markt“: Welche Kommune hat ein Alleinstellungsmerkmal? Was ist das, und warum haben wir das nicht? (Auch verpasste Chancen zu analysieren, ist wichtig!) Wie können wir das Merkmal auf uns übertragen? Warum nicht?
Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, schauen sie auf Ihre eigene Leistungen: Welche Innovationen haben wir den Bürgern angeboten? Wenn wir keine angeboten haben: warum nicht? Wie kann es uns gelingen Innovationen anzubieten, und welchen Nutzen haben unsere Bürger davon?
Sie werden sehen: Die Beurteilung der „Marktlage“, gemeinsam mit der notwendigen Beurteilung Ihrer eigenen Kommune, wird zahlreiche nützliche Innovationen für Ihre Bürger nach sich ziehen.

Quelle/ Literaturtipp: Arnold, Frank: „Management. Von den Besten lernen“, Hanser Verlag 2012

Autor: Benjamin Heimerl (Benjamin Heimerl ist Wahlkampfberater und Autor von „Praktische Redenbausteine für Bürgermeister“.)