20.03.2020

Nicht nur in Quarantäne sicher von zu Hause aus arbeiten

Viele Unternehmen sind in der momentanen „Corona-Krise“ dabei, Notfallarbeitsplätze für Mitarbeiter einzurichten. Eine Herausforderung dabei ist es, keine IT-Sicherheitsrisiken einzugehen. Spezialisten für Lösungen für hochsicheren Fernzugriff (Remote Access) raten in dieser Situation dazu, das Thema IT-Sicherheit nicht zu vernachlässigen.

Hand auf Tastatur

Paul Marx, Geschäftsführer der ECOS Technology GmbH, verzeichnet aktuell eine extrem hohe Nachfrage nach Lösungen für Home Office und Notfallarbeitsplätze. Unternehmen und Behörden sollten sich allerdings nicht von Panik leiten lassen und dadurch grundlegende Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigen. Wer etwa in der aktuellen Krise darauf setzt, Mitarbeiter als Schnellschuss mit reinen On-Board-Lösungen auf sensible Firmendaten zugreifen zu lassen, könnte am Ende einen teuren Preis dafür bezahlen. Denn gerade in Krisenzeiten werden mögliche Schwachstellen rücksichtslos von Hackern ausgenutzt.

Sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, so erfolgt ein Zugriff von außerhalb auf geschützte, möglicherweise personenbezogene Daten. Dies stellt an die verwendeten IT-Lösungen besondere Anforderungen. Denn ohne die Nutzung betrieblicher Daten und Anwendungen ist ein effektives Arbeiten vom Homeoffice aus in den meisten Bereichen nicht vorstellbar. Es ist daher von großer Bedeutung, einen hochsicheren Datenzugriff zu ermöglichen. Für die Datenübertragung sind ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu nutzen, die ein „Abgreifen“ von Informationen durch Dritte unmöglich machen.

Müssen Notfallarbeitsplätze innerhalb kurzer Zeit und in hoher Anzahl bereitgestellt werden, ist die Ausgabe von speziell konfigurierten Firmen-Notebooks mit VPN-Zugang (Virtual Private Network) aus Kosten- und Ressourcengründen oft für Unternehmen nicht in dem erforderten Maße möglich. In diesen Fällen ist es hilfreich, Mitarbeitern die sichere Nutzung ihrer eigenen Hardware zu ermöglichen – also des privaten Notebooks oder Desktop-PCs. Die Firma ECOS bietet hierzu beispielsweise Lösungen in Form eines Secure Boot Stick an, der gleichzeitig eine vollständige Trennung zwischen der geschäftlichen und der privaten Nutzung des jeweiligen Rechners gewährleistet. Darüber hinaus sind auch weitere Fabrikate erhältlich, die nach den BSI-Kriterien für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD zugelassen sind.

Autor: Andrea Brill (Andrea Brill ist Pressereferentin und Fachjournalistin für Garten- und Landschaftsarchitektur.)